Bild.de ist ein deutschsprachiges Nachrichtenportal des Axel-Springer-Verlags, welches aus der Boulevardzeitung Bild hervorging.
Angebot Bild.de bietet Boulevard-, Nachrichten- und Meinungsbeitäge in den Medienformaten Text, Foto und Video. Inhalte werden seit 2013 teilweise hinter einer Bezahlschranke unter dem Angebot Bild Plus angeboten.
Neben der Webpräsenz Bild.de bietet Springer für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets spezielle mobile Apps an. Für die Nutzung auf Mobilgeräten ohne Native Apps leitet die Website auf das Mobilportal m.bild.de weiter.
Reichweite mini|Entwicklung der Unique VisitsLaut IVW, jeweils im Januar (Details.) ivw.eu.
Die Zahl der Unique Visits ist seit Beginn der Datenerfassung bis 2020 gestiegen. Im Januar wurden Mio. Unique Visits der Internetseite gezählt, bei denen im Mittel Seiten abgerufen wurden. Für November 2023 verzeichnete die IVW 500 Millionen Visits. Laut Kress werden die Zahlen inzwischen nicht mehr unabhängig erfasst. Mehr als die Hälfte der Abos wurden mit Stand Dezember 2024 für weniger als 1,99 Euro pro Monat verkauft, was die Reichweite zulasten der Profitabilität steigert.
Einer Studie des Reuters Institute for the Study of Journalism der Universität Oxford nach nutzen 13 Prozent der Befragten das Portal wöchentlich. Es liegt damit hinter der ARD (Tagesschau.de usw.), mit 17 Prozent, und T-Online, mit 16 Prozent.
Geschichte mini|Ehemaliges Logo
1996 startete der Axel-Springer-Verlag unter dem Namen Bild online eine Zeitungspräsenz im Internet. Die Inhalte wurden zunächst in Partnerschaft mit AOL veröffentlicht. Ab 1997 veröffentlichte Springer die Inhalte in Kooperation mit der WAZ-Gruppe unter der Marke Go On.
Unter Udo Röbel startete im Jahr 1999 die Arbeit an einem Neustart unter dem Projektnamen „Projekt Z.“Ralph Kotsch, Marcel Rosenbach: Der Aufsichtsrat des Verlags segnet Mathias Döpfners Personalpaket ab: Bild, BamS, WamS und B.Z. bekommen neue Chefs: Fit for Springer. In: Berliner Zeitung. 27. Oktober 2000. Dabei entstand die neue Marke Bild.de.
Im Jahr 2001 ging Bild mit der Deutschen Telekom ein Joint Venture für das Angebot bild.t-online.de einT-Online holt Springers BILD mit ins Boot. Heise online, 4. April 2001. – nach anfänglichen Bedenken des Bundeskartellamts.„Bild“/T-Online: Verbietet das Kartellamt die Kooperation? Spiegel Online, 28. Februar 2001. Vorher war bereits das ZDF eine ähnliche Partnerschaft mit T-online.de eingegangen. Seit dem Rückkauf der Telekom-Anteile (37 %) durch die Axel Springer SE im Jahr 2008 wird die Website unter Bild.de vermarktet.
Im Herbst 2019 kündigte der Springer-Verlag an, unter der Marke Bild vermehrt auf Bewegtbild-Formate zu setzen und dafür über 100 Millionen Euro investieren zu wollen.„Bild“-Zeitung macht Fernsehen: Vorsicht, rotes Mikrofon. Süddeutsche.de, 20. August 2021. Anfang 2020 startete bei Bild.de die Online-Talkshow Hier spricht das Volk. Im August 2021 überführte der Springer-Verlag das vorher bestehende Online-Angebot Bild Live in sein TV-Angebot, den Fernsehsender Bild. Über Bild.de wurde bis zur Einstellung das Programm des Fernsehsenders begleitet.
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Einzelnachweise
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