Björn Schierenbeck (* 12. Juli 1974 in Bremen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. In der höchsten Spielklasse des deutschen Fußballs, der Bundesliga, spielte er für Werder Bremen.

Sportliche Laufbahn Vereinskarriere Schierenbeck begann das Fußballspielen beim TSV Leeste und dem später daraus hervorgehenden SC Weyhe, mit dem er im Männerbereich von der Landes- in die Verbandsliga aufstieg und Späher auf sich aufmerksam machen konnte, weil er als Abwehrspieler viele Tore schoss. 1995 wechselte er zu Werder Bremen, wo er für die Amateurmannschaft in der damals drittklassigen Regionalliga vorgesehen war.

1996/97 rückte die Defensivkraft in den Profikader des SV Werder auf. Im Sommer 1998 wechselte er zusammen mit Arie van Lent zur SpVgg Greuther Fürth in die 2. Bundesliga, doch bereits im Januar 1999 kehrte der gelernte Abwehrspieler nach Bremen zurück und wurde im selben Jahr mit der Werdermannschaft Deutscher Pokalsieger, ohne allerdings im Finale mitgespielt zu haben. 1999/00 wurde er in der Lizenzmannschaft nicht in der 1. Bundesliga auf das Feld geschickt, aber bestritt im UEFA Cup in dieser Spielzeit zwei Kurzeinsätze für die Schaaf-Elf.

Auch bei seinem zweiten Engagement bei Werder Bremen spielte Schierenbeck hauptsächlich für die 2. Mannschaft. 2007 beendete er beim Club von der Weser seine aktive Karriere.

Punktspiele 1. Bundesliga: 16 für Werder Bremen 2. Bundesliga: 2 für SpVgg Greuther Fürth Regionalliga: 291 für Werder Bremen II (40 Tore)

Funktionär im April 2007 wurde Schierenbeck zunächst stellvertretender Nachwuchsmanager des SV Werder Bremen,Kein Tag ist wie der andere, vom 9. Februar 2009, in: Werder-Magazin 235, S. 35, bevor er ab Juni 2010 die Funktion als Koordinator des Leistungszentrums übernahm.Kicker-Sonderheft 2011/12, S. 220 Im August 2013 wurde Schierenbeck offiziell Direktor des Werder-Leistungszentrums, des Mädchen- und Frauenfußballs sowie der Fußballschule. Diese Funktion hatte er bereits im Mai 2013 nach dem Weggang seines Vorgängers Uwe Harttgen kommissarisch übernommen. Bis 2024 leitete er das Werder-Leistungszentrum, bis er von der Doppelspitze Marc Dommer und Ralf Heskamp abgelöst wurde. Anschließend übernahm er die Koordination von Top-Talenten, betreute verliehene Profis und managte die Eingliederung von Nachwuchsspielern in den Profi-Kader von Werder Bremen. Im Juli 2026 wechselte er mit sofortiger Wirkung zum VfL Wolfsburg und wird sportlicher Leiter der VfL-Fußball-Akademie.

Weblinks

Spielerprofil bei kleeblatt-chronik.de

Einzelnachweise

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