Fameck ist eine französische Stadt mit Einwohnern (Stand: ) im Département Moselle in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Thionville und zum Gemeindeverband Thionville Fensch Agglomération. Die Einwohner werden Fameckois und Fameckoises genannt.

Geographie Fameck liegt auf der linken Talseite der Mosel, etwa zehn Kilometer südwestlich von Thionville ( Diedenhofen) auf einer Höhe zwischen 167 und 363 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 12,74 km². Unmittelbar westlich von Fameck erhebt sich der Höhenzug Côtes de Moselle.

Zu Fameck gehören die Ortsteile Budange (Büdingen unter Justberg) Edange (Edingen) Morlange (Morlingen) Rémelange (Remelingen)

Nachbargemeinden von Fameck sind Florange (Flörchingen) im Norden, Uckange (Ückingen) im Osten, Richemont (Reichersberg) im Südosten, Gandrange (Gandringen) und Vitry-sur-Orne (Wallingen) im Süden, Ranguevaux (Rangwall) im Westen sowie Hayange (Hayingen) und Serémange-Erzange (Schremingen-Ersingen) im Nordwesten.

Geschichte Die Ortsteile wurden in den Jahren 855 bis 1157 erstmals erwähnt. Die endgültige Schreibweise wurde 1744 eingeführt. Im Jahr 1789 wurden die Orte zur Gemeinde Fameck zusammengefügt. Damals lebte der Ort hauptsächlich von der Landwirtschaft.

Durch den Frieden von Frankfurt vom 10. Mai 1871 kam das Gebiet mit Fameck an Deutschland, wo es bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1919 dem Kreis Diedenhofen-West im Reichsland Elsaß-Lothringen verblieb. Nachdem durch den Versailler Vertrag die Abtretung des Gebiets an Frankreich bestimmt worden war, wurde die Region im Zweiten Weltkrieg von Truppen der deutschen Wehrmacht besetzt, nach Kriegsende 1945 von den Westmächten aber wieder dem französischen Staat überlassen.

Der Vorort Remelange (Remelingen) war ab 1959 eine Zone à urbaniser en priorité. Durch den Aufbau dieser Siedlung hat sich die Bevölkerungszahl von 1960 bis 1966 verdoppelt.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019Einwohner 7571 14.034 17.755 14.942 13.922 12.635 12.468 14.442

Sehenswürdigkeiten Schloss Remelingen aus dem 16. Jahrhundert, im 17. Jahrhundert restauriert. Kirche ST. Martin in Fameck aus dem Jahr 1775, mit spätgotischem Chorraum aus dem 15. Jahrhundert.

Wirtschaft und Infrastruktur Im 19. Jahrhundert änderte sich die Haupterwerbsquelle von Fameck weg von der Landwirtschaft durch die Entwicklung der Stahlindustrie im Tal der Fensch.

Weblinks

Kategorie:Ort in Grand Est Kategorie:Stadt in Frankreich Kategorie:Weinbauort in Frankreich