thumb|Geezer Butler (2019) Terence Michael Joseph „Geezer“ Butler (* 17. Juli 1949 in Aston, England) ist ein britischer Rockmusiker. Er ist Gründungsmitglied und war Bassist der britischen Heavy-Metal-Band Black Sabbath. Sein Spitzname „Geezer“ geht noch auf seine Jugendzeit zurück.
Biographie Im Herbst 1967 gründete Butler zusammen mit seinem Schulfreund John „Ozzy“ Osbourne seine erste Band Rare Breed. Nach einer kürzeren Trennung reformierten sich die beiden Musiker Anfang 1969 mit dem Gitarristen Tony Iommi und dem Schlagzeuger Bill Ward in der Polka Tulk Blues Band, die später in Earth, wegen einer gleichnamigen englischen Gruppe dann aber nochmals in Black Sabbath umbenannt wurde. Der Name wurde von Butler vorgeschlagen und stammt von einem gleichnamigen Horrorfilm von Mario Bava mit Boris Karloff. Obwohl Ozzy Osbourne der Sänger der Band war, hat Geezer Butler die meisten Songtexte geschrieben.
In den Anfangstagen von Black Sabbath spielte Butler zunächst Rhythmus-Gitarre, doch Tony Iommi gab ihm bald zu verstehen, dass er nicht mit einem zweiten Gitarristen zusammen spielen wollte, weshalb Geezer zum Bass wechselte. Butler soll einer der ersten Bassisten gewesen sein, die ein Wah-Wah-Pedal benutzten, so zum Beispiel am Anfang von N.I.B. auf dem Debütalbum der Gruppe. Dieses Bass-Intro inspirierte viele spätere Bassisten, so zum Beispiel auch den ersten Metallica-Bassisten Cliff Burton, der Geezer Butler als Vorbild bezeichnete. Außerdem war Butler einer der Ersten, die ihren E-Bass absichtlich herabstimmten. Er tat es Tony Iommi gleich, da dieser aufgrund eines Unfalls eine niedrige Saiten-Spannung benötigte. Geezer stimmte sein Instrument so um drei Halbtonschritte nach unten. Das Herunterstimmen ist heute bei vielen Heavy-Metal-Bands üblich.
1984 verließ Butler die Gruppe, um die Geezer Butler Band zu gründen. Nachdem er 1988 Ozzy Osbourne bei einer Tour begleitet hatte und 1991 kurz wieder bei Black Sabbath eingestiegen war, jedoch schnell wieder seine eigenen Wege gehen wollte, brachte er unter dem Bandnamen GZR einige Soloalben heraus, um schließlich zur Reunion-Tour wieder bei den Briten um Ozzy Osbourne und Tony Iommi einzusteigen. 2006 gründete er mit Iommi und dem zeitweiligen Black-Sabbath-Sänger Ronnie James Dio die Band Heaven & Hell, die bis zu Dios Tod 2010 bestand.
Trivia Butler ist seit seiner Kindheit Veganer.
Diskographie mini|Butler als Bassist von Heaven & Hell (2007)
Solo-Alben 2005 – Ohmwork 1997 – Black Science 1995 – Plastic Planet
Heaven & Hell 2009 – The Devil You Know 2007 – Live at Radio City Music Hall
Black Sabbath
2013 – 13 1998 – Reunion 1994 – Cross Purposes 1992 – Dehumanizer 1983 – Born Again 1982 – Live Evil 1981 – Mob Rules 1980 – Heaven and Hell 1978 – Never Say Die! 1976 – Technical Ecstasy 1975 – Sabotage 1973 – Sabbath Bloody Sabbath 1972 – Vol. 4 1971 – Master of Reality 1970 – Paranoid 1970 – Black Sabbath
Ozzy Osbourne
1995 – Ozzmosis 1990 – Just Say Ozzy
Gastauftritte
2013 – Device
Weblinks
Geezer Butlers offizielle Website
Einzelnachweise
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