Victor Hubinon (* 26. April 1924 in Angleur; † 8. Januar 1979 in My) war ein belgischer Comiczeichner.
Leben Victor Hubinon besuchte die Kunstakademie Lüttich und wurde bei einer Tageszeitung als Retuschierer angestellt, wo er auch die dazugehörende Druckerei leitete. Um als Zeichner arbeiten zu können, wechselte er zu einem Konkurrenzblatt.Victor Hubinon auf bedetheque.com (französisch)
Schließlich holte ihn Georges Troisfontaines in seine Agentur, die Beiträge für den Dupuis-Verlag lieferte. Dort lernte er Jean-Michel Charlier kennen, womit eine jahrzehntelange Zusammenarbeit begann. Für Spirou entstand zunächst die Kurzgeschichte Der Todeskampf der Bismarck (1946) und dann die Serie Buck Danny. Für Pilote erschufen sie Der rote Korsar. Beide Serien wurden zu Klassikern des realistischen Abenteuercomics. Unter dem Pseudonym Victor Hughes veröffentlichte er auch humoristischen Serien und arbeitete mehrmals mit René Goscinny zusammen.Victor Hubinon auf lambiek.net (englisch)
Obwohl Victor Hubinon, mit Ausnahme einer Kurzgeschichte, die er mit Jean Graton realisierte, nie direkt für Onkel Paul arbeitete, stammte das Erscheinungsbild des Onkels und seiner zwei Neffen von ihm. Noch kurz vor seinem Tod erschien mit La Mouette eine neue Abenteuergeschichte, die nach seiner eigenen Idee entstand.
Werke Blondin und Cirage (1947–1949) Buck Danny (1947–1978) Rik Junior (1947) Joë la Tornade (1948)Joë la Tornade auf jmcharlier.com (französisch) Tarawa (1948–1949) Surcouf (1949–1952) Fifi (1950) Tiger Joe (1950–1953) Onkel Paul (1953) Stanley (1953–1954) L’histoire vivante (1954) Mermoz (1955–1956) Pistolin (1955) Jeannot (1957) Der rote Korsar (1959–1974) Pathos de Sétungac (1963–1965) La Mouette (1978)
Auszeichnungen 1971: Prix Saint-Michel für die besten realistischen Zeichnungen 2017: Benennung eines Asteroiden nach ihm: (301511) Hubinon
Einzelnachweise
Kategorie:Comic-Zeichner (Belgien) Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden Kategorie:Belgier Kategorie:Geboren 1924 Kategorie:Gestorben 1979 Kategorie:Mann