Dirk Brouwer (* 1. September 1902 in Rotterdam; † 31. Januar 1966 in New Haven (Connecticut)) war ein niederländisch-US-amerikanischer Astronom.

Leben Brouwer promovierte 1927 an der Universität Leiden und arbeitete danach an der Yale University. Noch als Student bestimmte er die Masse des Saturnmonds Titan aus den Bahnstörungen anderer Saturnmonde.

Von 1941 bis 1966 war er Direktor des Yale University Observatory und Herausgeber des Astronomical Journal.

Brouwer entwickelte Methoden, um Umlaufbahnen zu bestimmen und wandte sie auf Kometen, Asteroiden und Planeten an. Als einer der ersten setzte er Computer für astronomische Berechnungen ein.

Ehrungen und Auszeichnungen 1951 wurde Brouwer in die Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften sowie in die American Academy of Arts and Sciences und die National Academy of Sciences gewählt. Er erhielt 1955 die Goldmedaille der Royal Astronomical Society und wurde 1966 mit der Bruce Medal ausgezeichnet.

Nach ihm wurden der Mondkrater Brouwer und der Asteroid (1746) Brouwer benannt. Die American Astronomical Society vergibt den Brouwer Award.

Werke zusammen mit Gerald Maurice Clemence: Methods of Celestial Mechanics, 1961

Weblinks Bruce Medal page Awarding of Bruce medal Awarding of RAS gold medal Veröffentlichungen von D. Brouwer im Astrophysics Data System Nachrufe auf D. Brouwer im Astrophysics Data System

Einzelnachweise

Kategorie:Astronom (20. Jahrhundert) Kategorie:Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater Kategorie:Niederländischer Emigrant in den Vereinigten Staaten Kategorie:Niederländer Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1902 Kategorie:Gestorben 1966 Kategorie:Mann