Jörg Brückner (* 1970 in Erlangen) ist ein deutscher Opernsänger (Tenor).

Leben Jörg Brückner absolvierte ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Würzburg bei Charlotte Lehmann und studierte privat Musik-Kinästhesie bei Ernst Huber-Contwig in Hannover. Kurse besuchte er bei Astrid Varnay (16. Münchner Singschul’), Alfredo Kraus (Santander, Spanien), Cornelius L. Reid (New York, USA) und Heiner Hopfner (Mozarteum Salzburg).

1998 erhielt er ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes, Bayreuth.

Gastengagements führten ihn 1998/99 an das Theater Meran und 1999/2000 an das Landestheater Coburg. Im Sommer 1999 wirkte er bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg als Fenton in Die lustigen Weiber von Windsor mit. Ab Mai 2000 holte ihn Götz Friedrich als Stipendiat an die Deutsche Oper Berlin.

Im Jahrbuch 2003 der Zeitschrift Opernwelt wurde Jörg Brückner als Nachwuchskünstler des Jahres nominiert.

Als Gastsänger wirkte er in den Rusalka-Inszenierungen des Staatstheaters Braunschweig (2003/04) und des Heidelberger Theaters (2004/05) jeweils in der Partie des Prinzen mit.

Von 2002 bis 2007 gehörte er dem Anhaltischen Theater Dessau als festes Ensemblemitglied an, wo er als Boris (Katja Kabanowa), Herzog (Eine Nacht in Venedig), Hans (Die verkaufte Braut), Don José (Carmen), Sam (Street Scene), Prinz (Rusalka), Ferdinand (Luisa Miller), Sou Chong (Das Land des Lächelns), Don Ottavio (Don Giovanni), Tassilo (Gräfin Mariza), Tamino (Die Zauberflöte), Wilhelm Meister (Mignon) und Zarewitsch (Der Zarewitsch) zu hören war.

Seit 2019 arbeitet er als Gymnasiallehrer.

Weblinks

Website von Jörg Brückner

Einzelnachweise

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