mini|Oserow (links), 1987. Juri Nikolajewitsch Oserow (; * 26. Januar 1921 in Moskau; † 16. Oktober 2001 ebenda) war ein russischer Regisseur.
1944 absolvierte er die Frunse-Militärakademie und nahm an der Schlacht um Berlin als Major und Bataillonskommandeur teil. Von 1947 bis 1951 studierte er Regie an der Moskauer Filmhochschule WGIK. Sein erster Film Im Nikitsker Botanischen Garten erschien 1953. Oserow wurde 1965 mit dem Titel Verdienter Kunstschaffender der Russischen Föderativen Sowjetrepublik ausgezeichnet. Er erhielt den Leninpreis und den Orden Stern der Völkerfreundschaft in Gold der DDR. Seine Filme drehten sich vor allem um Themen des Großen Vaterländischen Krieges, daneben drehte er mehrere vor allem dokumentarische Filme zu Sportthemen.
Filmografie 1953: Im Nikitsker Botanischen Garten 1953: Arena der Kühnen 1954: An einem festlichen Abend 1955: Der Sohn 1957: Kotschubej 1959: Fortuna 1962: Die große Straße 1963: Der Tag eines jungen Menschen 1969–1972: Befreiung 1973: München 1972 – 8 berühmte Regisseure sehen die Spiele der XX. Olympiade 1974–1977: Soldaten der Freiheit 1980: Olympischer Feiertag 1980: Sport, du bist Frieden! 1983–1985: Die Schlacht um Moskau 1989: Stalingrad 1993: Engel des Todes 1995: Georgi Shukow
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