Nöhagen ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Weinzierl am Walde im Bezirk Krems in Niederösterreich mit Einwohnern (Stand ). Bis Ende 1967 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.

Geografie Das auf einem auslaufenden Höhenzug befindliche Dorf liegt südlich über der Krems und ist über die Landesstraßen L7040, L7061 und L7090 sowie zahlreiche Wanderwege erreichbar. Am umfasste die Ortschaft  Adressen.

Geschichte In der Gudenushöhle unterhalb der Burg Hartenstein wurde im Jahr 1884 mit Grabungen begonnenen und mehrere Feuerstellen mit 10.000 Einzelobjekten aufgefunden. Dabei konnten zwei unterschiedlich alte Siedlungshorizonte festgestellt werden, eine untere Schicht aus einer Kaltzeit vor ca. 70.000 Jahren und eine obere Schicht aus der jüngeren Altsteinzeit (Magdalénien, ca. vor 20.000-10.000 Jahren). In der älteren Schicht waren frühesten Hinterlassenschaften der Neandertaler (Moustérien) feststellbar und in der jüngeren zahlreiche Artefakte wie eine Knochenpfeife.

Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Nöhagen ein Arzt, ein Bäcker, zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, ein Schmied, zwei Schneiderinnen, drei Schuster, zwei Tischler, ein Wagner und mehrere Landwirte ansässig.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 376 Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Nöhagen, Stixendorf und Weinzierl am Walde.

Öffentliche Einrichtungen In Nöhagen befindet sich ein Kindergarten.

Sehenswürdigkeiten Burg Hartenstein

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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