Das Schwarzhorn (auch: Flüela-Schwarzhorn) liegt etwa zwei Kilometer südlich des Flüelapasses in den Schweizer Alpen. Es ist die höchste Erhebung der Landschaft Davos und hat eine Höhe von

Seinen Namen erhielt das Schwarzhorn auf Grund seines von der Davoser Seite aus gesehen sehr dunklen Gesteins Amphibolit, durch das es wie ein dunkler Zacken weit herum zu sehen ist. Die Aussicht vom Schwarzhorn ist umfassend und reicht von den Walliser Alpen im Westen bis weit in die Ostalpen.

Über den vom Flüelapass her führenden Weg ist das Schwarzhorn leicht erreichbar, es gilt als einer der am leichtesten zugänglichen 3000er der Alpen. Im Sommer wird es sehr häufig besucht, im Frühjahr ist es ein beliebter Skiberg.

Lage und Umgebung Das Schwarzhorn ist Namensgeber der Schwarzhorn-Kette, einer Untergruppe der Albula-Alpen. Über den Gipfel verläuft die Gemeindegrenze zwischen Davos und Susch. Das Schwarzhorn wird im Südwesten durch das Dischmatal und im Osten durch das Val Susasca eingefasst.

Zu den Nachbargipfeln gehören das Chlein Schwarzhorn (), das Flüela Wisshorn (), der Piz Radönt (), das Radüner Rothorn (), das Bocktenhorn (), das Sattelhorn () sowie das Börterhorn (). Vom Radüner Rothorn ist das Schwarzhorn durch die Schwarzhornfurgga () getrennt.

Auf der Nordflanke besitzt das Schwarzhorn einen Gletscher, den Schwarzhorngletscher.

Talorte sind Davos und Susch. Häufige Ausgangspunkte sind die Flüelapassstrasse oder das Dischmatal.

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang mini|links|Sonnenaufgang auf dem Schwarzhorn. Beim Start vom Flüelapass über den Südkamm (Schwarzhornweg) ist der Aufstieg relativ kurz und der Weg gut erkennbar. Deshalb wird das Schwarzhorn sowohl im Sommer wie auch im Winter oft bereits am frühen Morgen mit Stirnlampen bestiegen um bei Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu sein. Ebenso wird häufig der Sonnenuntergang auf dem Schwarzhorn bewundert und der Rückweg in der Dämmerung unternommen.

Routen zum Gipfel Über den Südkamm (Schwarzhornweg) Ausgangspunkt: Flüelapassstrasse (, 15 min ab Hospiz Richtung Susch) Via: Schwarzhornfurgga Als Wanderweg weiss-rot-weiss markiert Schwierigkeit: T3 Zeitaufwand: 2 bis 3 Stunden

Vom Dischmatal Ausgangspunkt: Schürlialp () oder Dürrboden () Route: Giementälli, Schwarzhornfurgga Schwierigkeit: T4 Zeitaufwand: 3 Stunden

Von der Chamanna da Grialetsch via Fuorcla da Radönt Ausgangspunkt: Chamanna da Grialetsch () Route: Fuorcla Radönt, Schwarzhornfurgga Als Wanderweg weiss-rot-weiss markiert Schwierigkeit: T3 Zeitaufwand: 2¾ Stunden

Von der Chamanna da Grialetsch via Rothorn Furgga Ausgangspunkt: Chamanna da Grialetsch () Route: Rothorn Furgga, Radüner Rothorn oder Vadret da Radönt, Schwarzhornfurgga Schwierigkeit: T4 Zeitaufwand: 2½ Stunden

Über den Südwestgrat Ausgangspunkt: Schürlialp () oder Dürrboden () Schwierigkeit: ZS- Zeitaufwand: 3½ Stunden

Über den Nordgrat Ausgangspunkt: Flüela-Ospiz () oder Schürlialp () Schwierigkeit: ZS Zeitaufwand: 3½-4 Stunden

Über den Ostgrat Ausgangspunkt: Flüelapassstrasse () Schwierigkeit: WS Zeitaufwand: 3 Stunden

Winterroute vom Flüelapass Ausgangspunkt: Flüelapassstrasse (), 1,5 km südöstlich des Flüela-Ospiz, auf der Engadiner Seite Via: Schwarzhornfurgga Schwierigkeit: Guter Skifahrer Zeitaufwand: 2½ Stunden Alternative: Vom Flüela-Ospiz () direkt nach Südosten unter P. 2780 zur Schwarzhornfurgga Abfahrt: Anstiegsroute

Winterroute von der Chamanna da Grialetsch Ausgangspunkt: Chamanna da Grialetsch () Route: Fuorcla da Grialetsch, Fuorcla Radönt, Vadret da Radönt, Schwarhornfurgga Schwierigkeit: Guter Skifahrer Zeitaufwand: 3 Stunden Abfahrt: Anstiegsroute

Panorama

Galerie

Literatur Eugen Wenzel: Clubführer, Bündner Alpen, Band 6 (Albula) 2. Auflage. Verlag des SAC, 1980, ISBN 3-85902-012-9, S. 207–209. Georg Calonder: Alpine Skitouren, Band 2 (Graubünden) 4. Auflage. Verlag des SAC, 1992, ISBN 3-85902-060-9, S. 259–260. Landeskarte der Schweiz, Blatt 1217 Scalettapass, 1:25000, Bundesamt für Landestopographie, Ausgabe 1979

Weblinks

www.hikr.org Tourenbericht Schwarzhorn auf summitpost

Einzelnachweise

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