Unter Muskelhypertonie versteht man eine Steigerung der Muskelspannung in Ruhe, d. h. ohne willentliche Muskelanspannung. In der Neurologie unterscheidet man grundsätzlich zwischen den beiden häufigsten Ausprägungsformen: Spastik (Schlaganfall, Multiple Sklerose, Schädel-Hirn-Trauma) Rigor (Morbus Parkinson) Weiterhin zeigen eine vielzahl neurologischer und neuromuskulärer Erkrankungen einen erhöhten Muskeltonus und zeigen sich etwa durch folgende Symptome:
Dystonie Paratonie Paroxysmale, reizgetriggerte Spasmen
Neuropsychatrie Bei der Flexibilitas Cerea handelt es sich um ein psychomotorisches Symptom, meist im Rahmen einer Katatonie. Auch ein Muskelhartspann, eine Tetanie und Myotonie gehen mit einer Muskelhypertonie einher, haben aber ihre Ursache nicht wie die neurologisch relevanten Formen im zentralen Nervensystem.
Siehe auch Bewegungsstörung Hypertonie Muskelhypotonie, niedrige Muskelspannung Neuropsychiatrie
Kategorie:Krankheitssymptom in der Neurologie