miniatur|Das Klöntal, vom Saaspass im Westen aus gesehen, mit dem Klöntalersee im Schatten des Glärnisch miniatur|Gefüllter Klöntalersee gegen Westen miniatur|Bergkirche Klöntal mini|Luftbild aus 3500 m von Walter Mittelholzer (1923)

Das Klöntal ist ein Tal im Schweizer Kanton Glarus.

Geographie Das Tal gehört bis zur Kantonsgrenze zur Gemeinde Glarus, es handelt sich um eine Streusiedlung. Der Haupterwerbszweig ist die Landwirtschaft, für den Tourismus gibt es Restaurants und zwei Zeltplätze.

Der Klöntalersee liegt auf ca. und wird von der Klön und diversen kleineren Wasserfällen gespeist. Früher diente der See der Bevölkerung für die winterliche Eisbruchgewinnung.Der Eisbruch im Klöntal Heute dient er als Speichersee für ein Kraftwerk der Axpo AG.

Verkehr Das Klöntal wird nur im Sommer (Mai – Oktober) mit Postautos von Glarus aus bedient. Die Endstation ist in der Richisau (letzte Häuser vor der Kantonsgrenze). Die Strasse führt dem linken (nördlichen) Seeufer entlang, ist aber nicht wintersicher.

Die Landsgemeinde beschloss 2025 die Einführung von jährlich drei autofreien Tagen ab dem Jahr 2026 am jeweils letzten Sonntag im Juni, Juli und August.

Der Pragelpass verbindet das Klöntal mit dem Muotatal; er ist am Wochenende für den motorisierten Verkehr gesperrt (nur mit Velos befahrbar).

Geschichte Richisau war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Kurort bekannt, der auch von Künstlern wie Conrad Ferdinand Meyer, Carl Spitteler und Arnold Böcklin besucht und wegen der Schönheit der Landschaft geschätzt wurde.

Zitat

Literatur Das Klöntal, Kleinod im Glarnerland: Landschaft – Geschichte – Kunst. Museum des Landes Glarus, Näfels 1996, ISBN 3-907071-05-0. André van Sprundel (Hrsg.): Traumperspektiven – Magie der Schweizer Landschaft: Klöntal. Baeschlin, Glarus 2011, ISBN 978-3-85546-227-8.

Weblinks

Informationen zum Klöntal, private Website Materialien zur Dekonstruktion einer Landschaft. 1997

Einzelnachweise

Kategorie:Tal im Kanton Glarus Kategorie:Geographie (Glarus)