Friedrich Schmitthenner (* 25. Mai 1876 in Bad Bergzabern; † 7. September 1945 in Bad Kreuznach) war ein Entwickler in der Filtertechnik für Lebensmittel.
Friedrich Schmitthenner studierte an der Technischen Hochschule Karlsruhe und schloss das Studium mit der Promotion zum Dr. phil. ab. Seit seinem Studium gehörte er dem Akademisch-Pharmazeutischen Verein Gifthütte (seit 1912 Karlsruher Burschenschaft Ghibellinia) an.Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 437.
Er wurde von den Bad Kreuznacher Seitz-Werken der Preußischen Rebenveredlungsstation in Geisenheim als Mitarbeiter von Karl Kroemer abgeworben. Im Jahr 1913 trat er in die Seitz-Werke als Leiter der Entwicklungsabteilung mit weinchemischem und bakteriologischem Labor ein. Schmitthenner war auf dem Gebiet der Weinchemie tätig; sein besonderes Verdienst ist die Entwicklung des ersten vorkonfektionierten Filters der SEITZ-EK (Entkeimungsfilterschicht). Durch die damit mögliche Kaltsterilabfüllung wurden die Wein-Kellerwirtschaft mittels Süßreserve und die Süßmostbereitung auf eine neue Grundlage gestellt.
Er war verheiratet mit Olga Achert.
Weblinks
Biografie bei der Gesellschaft für Geschichte des Weines
Einzelnachweise
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