Ein Utaki (okinawanisch ) ist ein natürlicher, heiliger Ort, an dem Menschen Rituale vollziehen. Weitere Bezeichnungen für diese heiligen Stätten der Ryūkyū-Völker sind Kusatemui (), On und Ogamiyama (). Seit der frühesten Periode der Ryūkyū-Inseln bis in die Gegenwart hinein finden dort religiöse Handlungen und Ahnenverehrung statt. Vollzogen wurden und werden diese Riten durch Priesterinnen. Die ranghöchsten Priesterinnen sind die Noro (Kikoe-ōgimi).
In fast allen Burgen Okinawas, den sogenannten Gusuku, findet sich auch ein Utaki, daher sagt man, dass diese beiden in enger Beziehung stehen.
Sefa-utaki und Sonohyan-Utaki () sind seit dem 30. November 2000 als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt.unesco Gusuku Sites and Related Properties of the Kingdom of Ryukyu, abgerufen am 11. August 2023 (englisch)
Weitere Utakis mini|Sonohyan-utaki (1519), Tor zum Hain in Naha, Okinawa Hontō Upu-gusuku-utaki () in der Stadt Miyakojima Harimizu-utaki (), ebenfalls in Miyakojima Tohaya-uganja () in Nago Tsunoji-utaki (), Miyako-jima Misaki-on (), Ishigaki Suimui Utaki, Naha Ben-ga-dake (), Naha
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Einzelnachweise
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