thumb|Benjamin Eicher mit Claude Oliver Rudolph, 2008thumb|Benjamin Eicher am Set von Kopf oder Zahl mit Ralf Richter und Saskia Valencia, 2006

Benjamin Eicher (* 31. März 1974 in Tübingen) ist ein deutscher Filmschaffender, der an der Serie Dei Mudder sei Gesicht mitgewirkt hat.

Leben Benjamin Eicher wurde als eines von fünf Kindern von Lisette Eicher, geborener Klaus, und des in der Schweiz geborenen Theologen Peter EicherWalter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 259. 1974 geboren. Seit 1996 hat er Spielfilme, Kurzfilme, Werbespots und Musikvideos gedreht, so zum Beispiel mit Rap-Künstlern wie Afrob, Samy Deluxe, Massiv oder Azad. Ein Musikvideo für ein Mitglied des Wu-Tang-Clans (Inspectah Deck, I Don’t Wanna Go Back) war sein größter internationaler Erfolg.

Benjamin Eicher gründete im Jahr 2000 zusammen mit Timo Joh. Mayer die Firma „Los Banditos Films“. Er konzentriert sich mit seiner Firma besonders auf Entwicklung, Produktion und Regie von Street-Gangster-Movies. Der Film Kopf oder Zahl ist die erste Kinofilmproduktion, für die er neben Jenny Elvers, Mark Keller, Jana Pallaske und Tyron Ricketts auch Schauspieler wie Heinz Hoenig, Ralf Richter, Martin Semmelrogge und Claude-Oliver Rudolph gewinnen konnte. Somit stand 25 Jahre nach dem Kultfilm Das Boot ein großer Teil der Crew zum ersten Mal wieder gemeinsam vor der Kamera.

Seit 2010 dreht Benjamin Eicher neben den Spielfilmen auch 3D-Dokumentationen mit Naturthemen auf der ganzen Welt für Universal Studios. Die von ihm gegründete Firma Los Banditos Films handelt weltweit mit Filmlizenzen und Filmrechten und so werden pro Jahr circa 50 Titel in Deutschland, Österreich, der Schweiz und England veröffentlicht. Die eigenen Produktionen werden weltweit vermarktet.

Seit dem Jahr 2018 ist Benjamin Eicher auch selber in seiner selbst produzierten Dokumentation zu sehen. In dem Dokumentarfilm „The White Massai Warrior“ / „Der weisse Massai Krieger“ lebte er monatelang mit echten Massai Kriegern in der Masai Mara in Kenia zusammen und ist damit wahrscheinlich der erste weiße Mensch, der die Prüfung zum "Massai Krieger" erfolgreich absolvieren durfte. Der Film kommt deutschlandweit im Januar 2020 in die Kinos.

Mit dem Film Camera Obscura gewann er beim Filmfest Biberach im Jahr 2004 den Preis für die beste Nachwuchsregie.

Filmografie (Auswahl) thumb|Benjamin Eicher bei der Arbeit mit Heinz Hoenig, 2006 1997: Schluss mit Mudder – Dei Mudder sei Gesicht III 2001: Schaffe schaffe Scheisse baue 2002: Der kalte Tod, Kurzfilm 2003: Behind the Wall, Kurzfilm 2003: Camera Obscura 2003: Wenn der Klatschmohn blüht, Kurzfilm 2003: Kampfansage – Der Film (Regie 2. Stab) 2004: A lovely young Girl 2005: Abgezockt ist Abgezockt 2006: Amok 2008: Chaostage – We Are Punks! 2009: Kopf oder Zahl 2010: Faszination Afrika 3D 2011: Faszination Galapagos 3D 2011: Faszination Amazonas 3D 2012: Amazing Universe 3D 2012: Reise der Monarch Falter 3D 2012: Faszination Regenwald 3D 2012: Dangerous Predators 3D 2012: Opa Franz 3D 2013: Madagascar 3D 2013: Agypt 3D 2013: Sharks 3D 2013: Amazing Ocean 3D 2013: Madagascar 3D 2014: Solar System: The Secrets of the Universe 2015: Wonderful World 3D 2017: KOXA 2018: Great Barrier Reef 4K 2018: Evolution 4K 2020: The White Massai Warrior

Weblinks

Los Banditos Films MySpace von Benjamin Eicher Schaffe Schaffe Scheisse Baue

Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1974 Kategorie:Mann