mini|Harmersbachtal mit Oberharmersbach von Osten mini|Sägemühle am Harmersbach Der Harmersbach ist ein Gewässer im westlichen Schwarzwald. Er ist der linke Oberlauf des Erlenbachs bei Zell am Harmersbach im Ortenaukreis in Baden-Württemberg und ein Nebenfluss zweiter Ordnung der Kinzig. Das Tal war einst einziges „Freies Reichstal“ im Heiligen Römischen Reich.

Zuweilen wird der Unterlauf Erlenbach des Harmersbachs zu diesem gerechnet oder auch umgekehrt der Harmersbach zum Erlenbach.

Name Das Dorf Oberharmersbach wurde im Jahr 1139 als Hademarsbach erstmals urkundlich erwähnt. Der Name des Bachs leitet sich daher vom althochdeutschen Personennamen Hadamār ab.

Geographie Quelle Die mündungsfernste Quelle des als Zuwalder Bach entspringenden Harmersbachs liegt etwa 0,4 km nördlich des Hahnenkopf-Gipfels, zwischen dem Herbensattel und der Paulshütte unterhalb, in der Nordostspitze des Gemeindegebietes von Oberharmersbach.

Verlauf Am anfangs westlichen, später auf dem größten Teil südwestlichen Harmersbach-Lauf liegen die Orte Oberharmersbach, Unterharmersbach, beide mit Streubesiedlung in Form zahlreicher Zinken und Gehöfte am Gewässer und in seinem waldreichen Einzugsgebiet, sowie die Kleinstadt Zell am Harmersbach.

Das auf seinem Westlauf noch sehr enge Tal weitet sich auf seinem Südwestlauf zusehends, der Mündungssporn gegen die Nordrach ist schon über zwei Kilometer vor dem Zusammenfluss recht flach und unbewaldet; hier liegt, mit alten Ortskernen zusammengewachsen, die Kleinstadt Zell, der Siedlungsschwerpunkt des Tals. Dem Gewässer folgt ab dem Endbahnhof im Zinken Vor Riersbach oberhalb von Oberharmersbach auf gesamter Länge linkerseits die Harmersbachtalbahn.

Zusammenfluss Am Westrand von Zell vereint sich die hier mit 15,1 km Länge nur wenig kürzere Nordrach von rechts mit dem 16,3 km langen Harmersbach zum Erlenbach, der selbst schon nach weiteren 2,6 km von rechts bei Biberach in die Kinzig mündet.

Zuflüsse Zuflüsse von der Quelle zur Mündung. Wo nichts anderes vermerkt, Längen nach den Datensatzeinträgen der LUBW-FG10, Einzugsgebiete nach denen der LUBW-GEZG. Namen bevorzugt nach den Polygonzugbeschriftungen der LUBW-FG10. Höhen abgeschätzt nach dem Höhenlinienbild der LUBW-FG10.

Die mündungsfernste Quelle des hier Zuwalder Bach genannten Harmersbachs liegt in der Nordostspitze des Gemeindegebietes von Oberharmersbach, etwa 0,4 km nördlich des Hahnenkopf-Gipfels auf etwa zwischen dem Herbensattel ober- und der Paulshütte unterhalb.

(Wenig kürzerer Quellast aus dem Wasserloch), von rechts in der Höll auf etwa , 0,731 km. Entsteht etwa 0,6 km westlich des Hahnenkopf-Gipfels im Wasserloch auf etwa . Langenbach, von links kurz vor Zuwald und seiner Mühle auf etwa , 1,446 km. Entsteht etwa 0,4 km südwestlich des Schnurrhaspel-Gipfels auf etwa . Schirmengrundbächle, von rechts vor Langhard auf etwa , 0,896 km. Entsteht etwa 500 m südwestlich des Gipfels von St. Ursula auf etwa .Spätestens ab diesem Zufluss heißt der Bach Walderbach. Kleiner Graben, von rechts nach Langhard auf etwa , 1,725 km. Entsteht etwa 0,3 km westlich des Gipfels von St. Ursula auf etwa . Lindenbach, von rechts bei Löcherberg auf etwa , 2,368 km. Entsteht etwa 0,3 km südlich des Senders auf dem Löcherbergwasen auf etwa .Spätestens ab diesem Zufluss heißt der Bach Harmersbach. Rossbach, von rechts bei Roßbach auf etwa , 1,465 km. Entsteht etwa 0,5 km südsüdwestlich des Rautschkopfs-Südostsporns Heidenkirche auf etwa . Wickersbach, von links bei Wickersbach auf etwa , 1,817 km. Entsteht am Siedlungsplatz Beim Kreuz auf etwa . Waltersbach, von rechts auf etwa , etwa 1,066 kmLänge abgemessen auf der Hintergrundkarte der LUBW-FG10.. Entsteht etwa 0,3 km nordwestlich des Siedlungsplatzes Waltersbach auf etwa . Frickenbach, von rechts zu Füßen des Hofes Frickenberg auf etwa , 1,099 km. Entsteht am Rande der Lichtung um den Siedlungsplatz Kornjörgle auf etwa . (Bach vom nördlichen Schimmlibühl)Vielleicht Adelbach nach dem einzigen Zinken im Tal, von links vor Bolaien auf etwa , etwa 0,837 km. Entsteht etwa 0,2 km östlich des Zinkens Adelbach auf etwa . Holdersbach, von links in Riersbach Dörfle auf etwa , 4,33 km und 4,457 km². Entsteht etwa 0,7 km südwestlich des Schnurrhaspel-Gipfels auf etwa . Riersbach, von links in Riersbach Dörfle auf etwa , 3,621 km. Entsteht beim Hof Hark auf etwa . Jauschbach, von rechts in Riersbach Dörfle auf etwa , 1,975 km. Entsteht etwa 0,3 km westlich des Siedlungsplatzes Kornjörgle auf etwa . Ottenbach, von rechts in Vor Riersbach am Bad auf etwa , 2,125 km. Entsteht etwa 0,5 km südlich des Täschenkopf-Gipfels auf etwa . Engelbächlein, von rechts durchs Engelloch in Vor Riersbach gegenüber dem Abzweig der Brugasse von der Talstraße auf etwa , 1,097 km. Entsteht zwischen den Gehöften des Zinkens Hermersberg auf etwa . Waldhäuser Bach, von links in Oberharmersbach nahe am Bahnübergang auf etwa , 4,723 km und 7,745 km². Entsteht etwa 0,3 km südwestlich des Kreuzes am Kreuzsattel auf etwa . Jedensbach, von rechts zwischen Oberharmersbach und Jedensbach auf etwa , 1,934 km. Entsteht etwa 0,5 km westlich des Zinkens Hermersberg auf etwa . Hagenbach, von rechts in Vor Hagenbach auf etwa , 1,591 km. Entsteht beim Siedlungsplatz Im BergVielleicht identisch mit Hagenbach-Berg auf etwa . (Bach aus dem Kolbenloch), von links an der Gemeindegrenze zu Zell am Harmersbach und dem Beginn von dessen Dorf Grün auf etwa , 2,491 km. Entsteht etwa 0,6 km westlich des Oberharmersbacher Hofes Durben auf etwa . Erbsengrundbächle, von rechts in Zell am Harmersbach-Grün auf etwa , 0,791 km. Entsteht etwa 0,2 km südöstlich des Zell-Unterharmersbacher Hofes Höllhaken auf etwa . Kirnbach, von links an der St.-Michaels-Kapelle des Zinkens Kirnbach auf etwa , 4,276 km und 3,372 km². Entsteht 0,1 km südwestlich des Unterharmersbacher (!) Hofes Durben auf etwa . Hippersbach, von links gegenüber von Vorderhambach auf etwa , 3,486 km und 4,311 km². Entsteht etwa 0,5 km nordwestlich der Fischerbacher Nillhöfe auf etwa . Schottenhöfer Bächle, von rechts bei Vorderhambach auf etwa , 5,179 km und 5,902 km². Entsteht bei der nördlichsten Häusergruppe des Nordracher Zinkens Schottenhöfe auf etwa . → (Abgang eines Mühlkanals), nach rechts beim von der Talstraße abgehenden Hainbuchenweg in Birach. Mündet nach 1,31 km in den Gewerbekanal von der unteren Nordrach her (s. u.) an der Schule neben der Nordracher Straße von Zell. Herrenholzbächle, von links in Birach vor der Wiedereinmündung des Hainbuchenwegs in die Talstraße auf etwa , 2,174 km. Entsteht etwa 0,3 km südlich des Zeller Zinkens Herrenholz auf etwa . In Birach verdolt. Knopfholzbächle, von links in Zell an der Schule an der Kapellenstraße auf etwa , 1,96 km. Entsteht etwa 0,5 km östlich des Gieseneck-Gipfels auf etwa . In Zell verdolt. (Gewerbekanal von der unteren Nordrach her), von rechts wenige Schritt vor dem folgenden auf etwa , 1,394 km. Zweigt zuvor am Zeller Sportgelände von der Nordrach auf etwa nach links ab. Nimmt zwischendurch den oben genannten, vor dem Herrenholzbächle-Zulauf abzweigenden Mühlkanal auf.

Zusammenfluss mit der von rechts kommenden Nordrach, 15,126 km und 37,797 km², nach 16,301 km Harmersbach-Lauf am westlichen Ortsrand von Zell auf etwa . Hier beginnt der Erlenbach, der nach weiteren 2,555 km zuflusslosen Laufs in die Kinzig mündet.

Geschichte Im späten 17. und im 18. Jahrhundert war das Tal unter dem Namen Reichstal Harmersbach die einzige freie Bauernrepublik im Rahmen des Heiligen Römischen Reiches.

Einzelnachweise

Weblinks

, insbesondere mit den Teilkarten/Layers der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) „LUBW-FG10“: Fließgewässer 1:10.000 „LUBW-SG10“: Stehende Gewässer 1:10.000 „LUBW-GEZG“: Gewässereinzugsgebiete „LUBW-SCHUTZ“: Verschiedene Karten zu den einzelnen Naturschutzkategorien des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau des Landes Baden-Württemberg (LGRB) „LGRB-GTP“: Geotopkataster „LGRB-GÜK300“: Geologische Übersichtskarte 1:300.000

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