Johann Jacob Tischbein (* 21. Februar 1725 in Haina (Kloster); † 22./23. August 1791 in Lübeck) war ein deutscher Maler aus der bekannten Künstlerfamilie Tischbein, bekannt auch als Lübecker Tischbein.

Herkunft und Wirken thumb|J. J. Tischbein: Porträt Johann Caspar Lindenberg Johann Jacob Tischbein war der sechste Sohn des Hainaer Hospitalbäckers Johann Heinrich Tischbein (1682–1764). Er erlernte zunächst in Kassel die Tapetenmalerei, schuf aber auch Gemälde. Er war in Hamburg und ab 1775 in Lübeck tätig.

Familie Johann Jacob war verheiratet mit Magdalene Gertrud Lilly (1737–1804), Tochter des Malers Johann Dietrich Lilly (1705–1792). Das Ehepaar hatte folgende Kinder: August Albrecht Christian Tischbein (* 29. Juli 1768 in Hamburg; † 10. September 1848 in Rostock) Maler und Lithograph Sophia Margarethe Antoinette (* 1761 in Hamburg; † 24. Mai 1826 in Aurich) Malerin und Lehrerin ⚭ 9. September 1783 in Petkum Ludwig Roentgen, (* 29. November 1755 in Neuwied; † 7. Dezember 1814 in Esens) Theologe, Schriftsteller und Freimaurer Magdalena Margaretha Tischbein (* 22. April 1763 in Hamburg; † 25. April 1846 in Oldenburg), Blumenmalerin, ⚭ 3. November 1795 Ludwig Philipp Strack (* 10. August 1761 in Haina, Hessen; † 27. Januar 1836 in Oldenburg), 1795 in Kassel zum Hofmaler ernannt

Johann Jacob war der Lehrer seines Neffen Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (* 14. Oktober 1722 in Haina; † 22. August 1789 in Kassel; genannt der Kasseler) auch bekannt als Goethe-Tischbein.

Museumsbesitz Hamburger Kunsthalle Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck

Literatur (Mitbehandlung im Artikel zu seinem Bruder)

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