Christian Lerch (* 6. März 1966 in Wasserburg am Inn) ist ein deutscher Drehbuchautor, Fernseh- und Theaterschauspieler.

Leben Bevor Christian Lerch seine Karriere am Theater begann, absolvierte er von 1988 bis 1991 eine Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz., abgerufen am 18. Februar 2023 Es folgten Engagements am Münchner Volkstheater und den Münchner Kammerspielen.

Für das Fernsehen entdeckte ihn 1990 der Regisseur Franz Xaver Bogner. Bogner besetzte mit ihm die Rolle des Justizbeamten Karl Hermann in seiner Kultserie Café Meineid. Die Zusammenarbeit erfuhr eine Fortführung in der Grimme-Preis-ausgezeichneten Serie München 7. Auch an Bogners Serie Der Kaiser von Schexing war Lerch als Drehbuchautor an mehreren Folgen beteiligt.

Zusammen mit Marcus H. Rosenmüller schrieb Christian Lerch das Drehbuch für den Kinofilm Wer früher stirbt ist länger tot.

Sein Film Was weg is, is weg war ab 22. März 2012 in den Kinos zu sehen. Für diesem Film schrieb er das Drehbuch und führte erstmals auch Regie. In den Hauptrollen sind Florian Brückner, Maximilian Brückner und der Singer-Songwriter Mathias Kellner als ungleiches Brüdertrio sowie Jürgen Tonkel als Metzger Much zu sehen.

Lerch arbeitet auch als Sprecher, unter anderem für Unter unserem Himmel im Bayerischen Rundfunk.

Theaterengagements (Auszug) Münchner Volkstheater Münchner Kammerspiele Bayerisches Staatsschauspiel Staatstheater Braunschweig Theater Heilbronn

Filmografie (Auswahl) Film und Fernsehen 1996: Alle haben geschwiegen 1997–2003: Café Meineid (Fernsehserie, 80 Folgen) 1998: Neue Freiheit – keine Jobs 1998: Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit 2000: Der Bulle von Tölz: Schöne, heile Welt (Fernsehreihe) 2000: Alle meine Töchter (Fernsehserie, Folge Die Kur) 2001: Kurze Begegnung (Kurzfilm) 2001: Für alle Fälle Stefanie (Fernsehserie, Folge Das Ende eines Ausflugs) 2002: Andreas Hofer 1809 – die Freiheit des Adlers 2002–2017: SOKO München (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 6 Folgen) 2003: Großglocknerliebe 2003–2016: Die Rosenheim-Cops (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 3 Folgen) 2004–2016: München 7 (Fernsehserie, 19 Folgen) 2007: Das große Hobeditzn 2007: Tango zu dritt 2007: Polizeiruf 110 – Jenseits (Fernsehreihe) 2008–2011: Der Kaiser von Schexing (Fernsehserie) 2008: Räuber Kneißl 2009: Totentanz 2011: Sommer der Gaukler 2011: Dreiviertelmond 2012: Kommissarin Lucas – Die sieben Gesichter der Furcht (Fernsehreihe) 2012–2017: Hubert und Staller (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 2 Folgen) 2013: Wer hat Angst vorm weißen Mann? 2016: In Our Country (Kurzfilm) 2016: Der Alte (Fernsehserie, Folge Tödliche Ideale) 2017: Amelie rennt 2019: Watzmann ermittelt (Fernsehserie, Folge Fluch am Eckstein) 2021: Weißbier im Blut 2023: München Mord: Damit ihr nachts ruhig schlafen könnt (Fernsehreihe) 2025: Hubert ohne Staller (Fernsehserie, Folge Eiskalt abserviert)

Drehbücher 2006: Wer früher stirbt ist länger tot (zusammen mit Marcus H. Rosenmüller) 2008: Räuber Kneißl (zusammen mit Karin Michalke) 2009: Die Perlmutterfarbe (zusammen mit Marcus H. Rosenmüller) 2012: Was weg is, is weg 2014: Rico, Oskar und die Tieferschatten 2020: Das Glaszimmer

Regie 2012: Was weg is, is weg 2018: B12 Gestorben wird im nächsten Leben (Dokumentarfilm) 2020: Das Glaszimmer 2025: Karli & Marie

Weblinks

Christian Lerch bei der Agentur Midpoint

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1966 Kategorie:Mann