Die Glasflügel 401 „Kestrel“ ist ein Segelflugzeug, das 1968 für die Offene Klasse entwickelt wurde. Der Segelflug-Index der 17-Meter-Version beträgt 110, der der 19-Meter-Version 112.

Die Kestrel gilt als Prototyp der heutigen 18-m-Klasse. In den Jahren 1968 bis 1975 wurden 129 Exemplare gebaut. Der Name Kestrel kommt aus dem Englischen und bedeutet Turmfalke. Über die Jahre wurden viele Wettbewerbe und Rekorde mit der Kestrel geflogen. In Nicht-Fliegerkreisen bekannt wurde sie in den 1970er-Jahren durch den Alpenflieger Jochen von Kalckreuth. Im Mai 2011 flog Gordon Boettger mit einer Kestrel über 2250 km in Wellenaufwinden der Sierra Nevada in den USA.

Technische Daten Kenngröße Daten Konstrukteur Josef Prasser und Dieter Althaus Besatzung 1 Länge 6,72 m Spannweite 17,00 m Flügelfläche 11,58 m² Flügelstreckung 25 Flügelprofil FX 67-K-170 (innen)FX 67-K-150 (außen) Landehilfen Schempp-Hirth-Bremsklappen, Wölbklappen 40 Grad, Bremsschirm Fahrwerk einziehbar, ungefedert Gleitzahl 43 bei 97 km/h Geringstes Sinken 0,55 m/s bei 74 km/h Rüstmasse ca. 260–300 kg, je nach Änderungsstand max. Startmasse 400 kg Mindestgeschwindigkeit 65 km/h Höchstgeschwindigkeit 250 km/h

Quellen Flugzeugdatenblatt Flug- und Betriebshandbuch, ausgegeben von der Fa. Glasflügel Wägebericht Kestrel Seriennummer 118, 2022 Wolfgang Binz: Glasflügel: Eugen Hänle – Der Pionier des GFK-Flugzeugbaus, eqip-Verlag, Bonn 2021, ISBN 978-3-00-069412-7, S. 106

Weblinks

Musterzulassung der Glasflügel Kestrel – EASA-TCDS-A.241 (PDF; 353 kB)

Einzelnachweise

Kategorie:Segelflugzeug Kategorie:Erstflug 1968 Kategorie:Flugzeug mit T-Leitwerk