Fil’akovo, ungarisch Fülek (deutsch Fileck), ist eine Stadt im Süden der Slowakei, etwa 15 km südöstlich von Lučenec kurz vor der ungarischen Grenze, rund 30 km nördlich von Salgótarján (Ungarn). mini|links|Einkaufsstraße mit Blick auf die Burg
Geschichte
Die Burg wurde 1242 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, die Stadt selbst 1246 als Filek. Fil’akovo liegt in einem ehemals vulkanisch aktiven Teil des nordungarischen Mittelgebirges. Auf dem Basaltstumpf eines erloschenen Vulkans befindet sich im Zentrum der Stadt die Ruine der Burg Fil’akovo. Dabei handelt es sich um die größte Burg des ehemals ungarischen Komitates Nógrád.
1242 erste urkundliche Erwähnung 1423 Fil’akovo erhält das Stadtrecht 1554 Eroberung der Burg durch die Türken Karl Kiraly, Das große Buch der Slowakei, Ernst Hochberger, Sinn 2000, ISBN 3-921888-09-3 1554–1593 Sitz des Sandschaks 1669 Erneute Eroberung der Burg durch die Türken und Zerstörung der Burg 1682 die Stadt und die Burg werden von Emmerich Thököly niedergebrannt 1920 Vertrag von Trianon und nachfolgende Zugehörigkeit zur Tschechoslowakei. Der slowakische Name Fil’akovo ist amtlich. 1938–1945 Erneute Zugehörigkeit zu Ungarn infolge des Ersten Wiener Schiedsspruchs 1945–1992 Erneute Zugehörigkeit zur Tschechoslowakei 1993 Seit dem Zerfall der Tschechoslowakei gehört der Ort zur Slowakei
Bevölkerung
Sehenswürdigkeiten Siehe: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Fil’akovo Neuer Jüdischer Friedhof
Städtepartnerschaften Bátonyterenye, Ungarn Salgótarján, Ungarn Szécsény, Ungarn
Söhne und Töchter Sándor Nógrádi (1894–1971), ungarischer Politiker und Generaloberst Frank Lowy (* 1930), australischer Unternehmer Norbert Drienko (1930–1985), österreichischer Maler Vica Kerekes, (* 1981), slowakisch-ungarische Schauspielerin
Siehe auch Liste der Städte in der Slowakei
Einzelnachweise
Weblinks
Illustration von Daniel Meisner von 1625: Villec. Nimb dich nicht mehr an, als dũ kanst ()
Kategorie:Ort in der Slowakei Kategorie:Ersterwähnung 1242 Kategorie:Stadt in der Slowakei