Der Eugen-Hartmann-Preis wurde 1976 initiiert und wird alle zwei Jahre von der Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) für hervorragende wissenschaftliche, konstruktive, experimentelle oder handwerkliche Arbeiten auf dem Gebiet der Mess- und Automatisierungstechnik verliehen.
Name und Bedingungen Der Preis wurde 1976 von der Eugen-Hartmann-Stiftung begründet und wird alle zwei Jahre von der Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA), einer gemeinsamen Fachgesellschaft vom Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) und vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) verliehen. Er ist benannt nach Eugen Hartmann, dem Gründer der Firma Hartmann & Braun. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert. Die Bewerber sollten in der Regel nicht älter als 35 Jahre sein. Ein Preisrichterkollegium bestimmt anhand der eingereichten Unterlagen den Gewinner des Preises, der dann im Rahmen des Kongresses AUTOMATION überreicht wird.
Preisträger 1976: Dieter Franke 1977: Hans Bachmair 1978: Horst Golücke und Wolfgang Kreuzer 1979: Rolf Swik und Claus Becker 1980: Michael Birkle und Christof Meier 1981: Gerhard Jost und Raimund Sommer 1982: Klaus Diekmann 1983: Markos Papageorgiou 1986: Ruprecht Gabriel 1989: Ulrich Konigorski und Martin Molitor 1992: Wolfgang M. Dittrich (Robert Bosch GmbH) und Michael Heiss (Technische Universität Wien) für ihre Erfindung und Veröffentlichungen zum Pulsanzahlmodulator als ultra-low-cost Digital/Analog-Konverter. 1995: Konrad Wöllhaf den Preis für das Programm zur Simulation von Mehrproduktanlagen der Verfahrenstechnik 1998: Ansgar Trächtler (34), Ditzingen-Hirschlanden, für seine Arbeiten zur magnetisch-induktiven Zähigkeitsmessung 2003: Christof Bosbach und Michael Hafner 2005: Veit Hagenmeyer verliehen (BASF Ludwigshafen) für seine Arbeiten auf dem Gebiet des flachheitsbasierten Entwurfes von Vorsteuerungen. 2007: Mauricio de Campos Porath (Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH, Oberkochen) für seine Untersuchungen zum Genauigkeitsnachweis von Koordinatenmessgeräten für mikromechanische Bauteile. 2009: Thomas Meurer (Technische Universität Wien) für seine in den IEEE Transactions on Automatic Control erschienene Arbeit „Trajectory planning for boundary controlled parabolic PDEs with varying parameters on higher-dimensional spatial domains“ 2011: Axel Schild 2013: Volker Schulz (TU Dresden) für seine Arbeit Compensation method in sensor technology: a system-based description, die im Journal of Sensors and Sensor Systems veröffentlicht wurde. (PDF; 27 kB); abgerufen am 28. Juni 2013 2015: Arne Wahrburg 2017: Philipp Beckerle für seine Arbeit Practical relevance of faults, diagnosis methods, and tolerant measures in elastically actuated robots, die in Control Engineering Practice veröffentlicht wurde. 2026: Marcel Lewke für seine Arbeit Automation of a Repair Process by Robot-Guided Cold Spray, die im Journal of Thermal Spray Technology veröffentlicht wurde.
Einzelnachweise
Kategorie:Steuerungs- und Regelungstechnik Kategorie:Wissenschaftspreis (Deutschland) Kategorie:Technikpreis Kategorie:Erstverleihung 1976