Die Sechs besten Waka-Poeten oder die Genien der PoesieBruno Lewin (Hrsg.): Kleines Wörterbuch der Japanologie. Harrassowitz, Wiesbaden 1981, ISBN 3-447-00530-0, S. 373 (jap. , Rokkasen) waren sechs herausragende Waka-Dichter in der frühen Heian-Zeit, die im Vorwort der Gedichtanthologie Kokin-wakashū (905) erwähnt werden.
Übersicht Die „Rokkasen“ wurden zwar als zweitklassig angesehen, aber sie sie repräsentieren für die Zeit für das mittlere bis späte 9. Jahrhundert, als die japanische Dichtkunst als einen Ansehen erreichte, das mit der chinesischen vergleichbar war. Ihr Stil war der direkte Vorläufer des reifen Kokinshū-Stils. Die Anzahl der Rokkasen wurde zweifellos durch die sechs Stile der japanischen Dichtkunst bestimmt. S. Noma (Hrsg.): Rokkasen. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993.
Einer der Herausgeber des Kokinshū, Ki no Tsurayuki, bezog sich auf die sechs Dichter als „berühmte Dichter der nahen Vergangenheit“. Die Dichter wurden kurz beurteilt und erhielten später den Titel „Unsterbliche des Waka“ (Kasen):
Nr.Name RomajiName KanjiLebensdatenEpoche des WirkensIllustration1Henjō816–890frühe Heian-Zeit60px2Ariwara no Narihira825–880Gangyō-Zeit60px3Fun’ya no Yasuhide?–885Heian-Zeit60px4Kisen Hōshi unbekanntfrühe Heian-Zeit60px5Ono no Komachi825–900Heian-Zeit1. Hälfte des 9. Jhd.60px6Otomo no KuronushiunbekanntHeian-Zeit60px
Einzelnachweise
Literatur S. Noma (Hrsg.): Rokkasen. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1273.
Siehe auch Die Sechsunddreißig Unsterblichen der Dichtkunst Die Sechsunddreißig weiblichen Unsterblichen der Dichtkunst Die Sechsunddreißig Unsterblichen der Dichtkunst des Mittelalters Liste der Dichter im Ogura Hyakunin Isshu
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