mini Kammerflattern ist die rasche Folge relativ regelmäßiger Herzkammeraktionen (eine hochfrequente ventrikuläre Tachykardie)Herbert Reindell, Helmut Klepzig: Krankheiten des Herzens und der Gefäße. In: Ludwig Heilmeyer (Hrsg.): Lehrbuch der Inneren Medizin. Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 450–598, hier: S. 570 f. (Kammerflattern und Kammerflimmern). mit einer Herzfrequenz von 200 bis 350/Min. Durch außerhalb des Sinusknotens gelegene Strukturen werden Erregungsrückbildungsstörungen (heterotope) ausgelöst. Der Übergang zum Kammerflimmern ist fließend. Es handelt sich beim Kammerflattern um einen medizinischen Notfall.
Therapie
Kammerflattern kann durch intravenöse Gabe von Antiarrhythmika (Medikamenten), wie z. B. Ajmalin, Amiodaron (evidenzgesichert) oder Lidocain behandelt werden.
Einzelnachweise
Kategorie:Krankheitsbild in der Kardiologie