miniatur|Christoph Fälbl (Wien 2008) Christoph Fälbl (* 6. Mai 1966 in Wien) ist ein österreichischer Schauspieler und Kabarettist.

Leben Christoph Fälbl hat die Gastgewerbefachschule in Wien absolviert (Koch, Kellner, Rezeptionist, gastronomischer Fachmann) und nahm privaten Schauspielunterricht bei Dany Sigel, Herwig Seeböck und Erika Mottl. Heute spielt er auf Theaterbühnen, tritt in Fernsehproduktionen auf und ist seit 2000 Ensemblemitglied des Kabarett Simpl.

Christoph Fälbl ist bekannt aus dem Alpenmusical Der Watzmann ruft (unter anderem von Wolfgang Ambros). Das Stück wurde 1991 unter dem Titel Watzmann live für das Fernsehen aufgezeichnet. In dieser Version spielt Fälbl den 2. Knecht und den Bua – den der Berg ruft. Auch in der neun Folgen umfassenden Comedy-Talkshow Die Gailtalerin – Ein Almauftrieb mit Gästen war er als Knecht Blasi an der Seite von Manfred Tauchen zu sehen; die Sendung lief im Jahr 1992 auf RTL plus.

Als Schauspieler war Fälbl unter Felix Dvorak in verschiedenen Rollen (darunter als Schwejk) bei den Festspielen in Berndorf beschäftigt.

Nach Mitten im Achten (2008) und Dancing Stars (2009) war Fälbl mit seinem Soloprogramm „a life“ in Österreich unterwegs. 2011 folgte mit „Wer sonst!?“ das 2. Sologramm. 2012 mit „PAPA mbH“ das Dritte. Seit 2014 ist Christoph Fälbl in „Helden für nix“ gemeinsam mit Reinhard Nowak auf der Bühne zu sehen.

2022 präsentierte Fälbl erstmals sein Best-of Programm „Fälbl Melange“, das aus seinen Bühnenprogrammen der letzten zwölf Jahre zusammengestellt wurde.

Darüber hinaus ist er gemeinsam mit Ciro de Luca seit 2011 das Testimonial der ÖBB.

Viktoria Schubert schrieb für Christoph Fälbl und Michelle Härle das Stück Die Tragik mit der Komik, das am 23. Oktober 2025 im Waldviertler Hoftheater Premiere hatte.

Privates Christoph Fälbl heiratete im Jahr 2000. Aus dieser Ehe stammen eine Tochter und ein Sohn. Aus einer Beziehung nach der Scheidung hat er eine 2017 geborene Tochter. Mit seiner zweiten Ehefrau, mit der Fälbl 2022 in zweiter Ehe verheiratet ist, hat er zwei weitere Söhne (geb. 2020 und 2022).

Sein Stiefvater war der 2021 verstorbene Peter Lodynski.

Filmografie (Auswahl) mini|Christoph Fälbl als Schreibkraft der SS-Organisation Ahnenerbe tippt, was ihm Joseph Plassmann zu Joseph Kyselak diktiert. 1992–1999: Kaisermühlen Blues (TV-Serie) 1992–1993: Die Gailtalerin 1993: Wenn der Hahn kräht 1994: Tohuwabohu, Regie: Helmut Zenker 1995: Der Spritzen-Karli (TV-Serie) 1996: Kommissar Rex (TV-Serie) – Folge: Stadt in Angst 1997: Fröhlich geschieden 1998 Der Bergdoktor (1992) Staffel 6 Folge 4: In Amt und Würden 1999: Geliebte Gegner (TV) 2000: Die Ehre der Strizzis (TV) 2000–2003: Simpl 2001: Kommissar Rex (TV-Serie) – Folge: Der schöne Tod 2001/2002: Dolce Vita & Co 2004: Kommissar Rex (TV-Serie) – Folge: Die Leiche lebte noch 2005: Watzmann Live 2005 2006–2008: Mutig in die neuen Zeiten (TV-Reihe) 2006: Nur keine Wellen 2008: Alles anders 2008: Wenn sich's thun ließ, schrieb er seinen Namen hin – Joseph Kyselak 1799–1831 2008: Der schwarze Löwe 2009: Dancing Stars (ORF) 2010: Österreich isst besser (ATV) 2013: Hyundai Kabarett-Tage 2017: Kabarett im Turm Fälbl hatte zudem Gastauftritte unter anderem in Kommissar Rex (Staffel 7, Episode 3), SOKO 5113, MA 2412 und Julia – Eine ungewöhnliche Frau sowie die Hauptrolle in Mitten im 8en.

Theater (Auszug) Theater in der Josefstadt Wiener Metropol Luisenburg, Wunsiedel i.F. (D) in „Watzmann Live 2008“ Sommerspiele Berndorf KULTURSOMMER Schloss Wolkersdorf Kammerspiele Kammeroper Gloriatheater

Kabarett (Auszug) Kabarett Simpl 2003, „Fälbl & Frankl gegen Frankl & Fälbl“, gemeinsam mit Roman Frankl 2005, „Kugelschrieber“, gemeinsam mit Roman Frankl 2009, „a life“ (1. Soloprogramm) Regie: Marion Dimali 2011, „wer sonst!?“ (Soloprogramm) 2012, „Papa m.b.H.“ (Soloprogramm) Regie: Marion Dimali 2014, „Helden für nix“ gemeinsam mit Reinhard Nowak – Regie: Leo Maria Bauer 2015, „Viecherl & Co.“ (Soloprogramm) 2016, „So oder so“ gemeinsam mit Jürgen Voglorf.at - Viel zu lachen im Herbst. Artikel vom 26. August 2016, abgerufen am 5. Oktober 2016. 2018, „Midlifepause & Menocrisis“ (Soloprogramm)

Weblinks

Offizielle Website von Christoph Fälbl

Einzelnachweise

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