Die Bayernliga ist im Eishockey die höchste Amateurspielklasse Bayerns. Aktuell spielen 16 Mannschaften um den Titel „Bayerischer Meister“ und die Teilnahme an den Aufstiegsspielen in die Oberliga. Ausrichter ist der Bayerische Eissportverband (BEV). Bayerische Eishockey Liga (BEL) ist eine Bezeichnung, die seit 2003 zusätzlich auf Anregung der Fans inoffiziell verwendet wird. Deutschlandweit ist die RL-Bayernliga derzeit die vierthöchste Spielklasse, unterhalb befindet sich die Landesliga Bayern.

Saison 2026/27

Teilnehmer Nicht mehr dabei sind die Auf- und Absteiger der Vorsaison. Absteiger aus der Oberliga gibt es nicht. Neu in der Liga ist der Landesligaufsteiger ESC Dorfen.

VereinStadionSaison 25/26 EHC KönigsbrunnHydro-Tech Eisarena1. BYL15px ERV SchweinfurtIcedome Schweinfurt2. BYL ESC KemptenDewart Arena Kempten3. BYL20px HC LandsbergEissporthalle im Sportzentrum Landsberg4. BYL25x25px EHC KlosterseeEissporthalle Grafing5. BYL EV DingolfingMarco-Sturm-Eishalle Dingolfing6. BYL20px TEV MiesbachEisstadion Miesbach7. BYLEHC WaldkraiburgRaiffeisen Arena Waldkraiburg8. BYL Peißenberg MinersEissporthalle Peißenberg9. BYL VfE Ulm/Neu-UlmEissportanlage am Donaubad10. BYL20px EA SchongauEisstadion Schongau11. BYL ESV BuchloeEisstadion Buchloe12. BYL ESC Riverrats GeretsriedHeinz-Schneider-Eisstadion13. BYL20px ERSC AmbergEishalle Am Schanzl15. BYL20px ESV BurgauEisstadion Burgau16. BYL16px ESC DorfenDr.-Rudolf-Stadion DorfenMeister BLL

Saison 2025/26

Meister der Bayernliga Vor Einführung der Bayernliga waren die Landesligameister von 1949 bis 1968 auch „Bayerischer Meister“. Für alle Bayerischen Meister, Vizemeister und Aufsteiger ab 1920 siehe Bayerische Meisterschaften. Saisonhttps://www.rodi-db.de/league.php?id=316 Bayerischer Meister Liga 1968/69 EV Landshut 1b I V. 1969/70 EHC Klostersee I V. 1970/71 TSV Peißenberg I V. 1971/72 SC ReichersbeuernChronik EC Peiging (Saison 1971/72, am 15. Februar 2018 aufgerufen) I V. 1972/73 EHC 70 München I V. 1973/74 SV HohenfurchSüddeutsche Zeitung, Druckausgabe 16. November 1974, eingesehen über den Benutzerzugang der Bayerischen Staatsbibliothek I V. 1974/75 SC Reichersbeuern (?) V. 1975/76 EV Pegnitz V. 1976/77 TSV Königsbrunn V. 1977/78 TSV Farchant V. 1978/79 EA Schongau V. 1979/80 SV Bayreuth V. 1980/81 SC Reichersbeuern V. 1981/82 ERSC Amberg V. 1982/83 ESV Burgau V. 1983/84 EV Dingolfing V. 1984/85 EC Hedos München V. 1985/86 EV Bad Wörishofen V. 1986/87 EV Pegnitz V. 1987/88 VFL Waldkraiburg V. Saison Bayerischer – Meister Liga 1988/89 EHC Bad Reichenhall V. 1989/90 ERV Schweinfurt V. 1990/91 EV Bad Wörishofen V. 1991/92 ETC Crimmitschau V. 1992/93 EC Pfaffenhofen V. 1993/94 ESC Dorfen V. 1994/95 Wanderers Germering I V. 1995/96 ESC Dorfen I V. 1996/97 ESV Bayreuth I V. 1997/98 ESC München I V. 1998/99 EHC Memmingen V. 1999/00 ERV Schweinfurt V. 2000/01 Höchstadter EC V. 2001/02 EA Schongau V. 2002/03 EHC München 98 I V. 2003/04 Starbulls Rosenheim I V. 2004/05 EV Landsberg 2000 I V. 2005/06 Höchstadter EC I V. 2006/07 EHF Passau Black Hawks I V. 2007/08 EHC Waldkraiburg I V. Saison Bayerischer – MeisterLiga 2008/09 ERV Schweinfurt I V. 2009/10 TEV Miesbach I V. 2010/11 ERC Sonthofen I V. 2011/12 ERV Schweinfurt I V. 2012/13 EHC Bayreuth I V. 2013/14 ERC Sonthofen I V. 2014/15 EV Lindau I V. 2015/16 EHC Waldkraiburg I V. 2016/17 ECDC Memmingen I V. 2017/18 Höchstadter EC I V. 2018/19 EV Füssen I V. 2019/20 TEV Miesbach I V. 2020/21 nicht ausgespielt I V. 2021/22 EHC Klostersee I V. 2022/23 EHC Königsbrunn I V. 2023/24 EHC Königsbrunn I V. 2024/25 TSV Erding I V. 2025/26 EHC Königsbrunn I V. 2026/27 I V. 2027/28 I V.

Spielklassenverlauf Viertklassig von Gründung bis 1974 – Fünftklassig von 1974/75 bis 1994 – Viertklassig von 1994/95 bis 1998 – Fünftklassig von 1998/99 bis 2002 – Vierte Spielklasse wieder seit 2002/03

Natureis-Bayernliga 1968 wurde die Bayernliga als höchste Spielklasse im BEV oberhalb der Landesliga eingeführt, an welcher Mannschaft mit Natureis- und Kunsteisstadien teilnehmen konnten. Bis 1975 war der Aufstieg in die Ligen des DEB – je nach Ausschreibung – aus der Bayernliga wie auch aus der Landesliga möglich.

Im Herbst 1974Süddeutsche Zeitung vom 5. Dezember 1974: „Trennung Kunsteis – Natureis“ (Bericht von der Herbstarbeitstagung des Bayerischen Eissportverbandes) einsehen über den Benutzerzugang der Bayerischen Staatsbibliothek wurde zur Saison 1975/76 die Einführung von speziellen Kunsteis-Ligen beschlossen, dabei wurde aus der bisherigen Bayernliga die Natureis- und die Kunsteis-Bayernliga. Mannschaften mit Natureisstadien konnten an der Kunsteis-Ligen teilnehmen, wenn sie ihre Spiele in Kunsteis-Stadien austrugen. Ab 1975 war der Aufstieg in die Ligen des DEB nur noch aus der Kunsteis-Bayernliga möglich. Zeitweise bestand auch eine Natureis-Landesliga als Unterbau der Bayernliga. 1987 wurde der Spielbetrieb der Natureis-Bayernliga eingestellt.

Bayerische Natureismeisterschaft In der Saison 1972/73 wurde eine Bayerische Meisterschaft der Natureismannschaften ausgespielt, die vom SV HohenfurchSV Hohenfurch Abt. Eishockey Anno Dazumal gewonnen wurde.

Modus (historisch) ab 2003 2019/20 Die 14 Mannschaften spielen eine Hauptrunde (Einfachrunde) mit jeweils 26 Spielen pro Mannschaft. Nach der Hauptrunde gibt es zwei Zwischenrunden. Die besten sechs Teams der Hauptrunde sowie der Vorletzte (ERC Sonthofen) und Letzte (Höchstadter EC) der Oberliga Süd nehmen an der oberen Zwischenrunde (Verzahnungsrunde) teil. Der bestplatzierte Bayernligist der Verzahnungsrunde zur Oberliga Süd ist Bayerischer Meister der Bayernliga. Die acht anderen Mannschaften der Bayernliga spielen eine untere Zwischenrunde (Abstiegsrunde). In den Pre-Playoffs treffen dann die zwei besten Teams der unteren Zwischenrunde auf die Plätze 7 und 8 der oberen Zwischenrunde. Die Sieger nehmen an den Playoffspielen der Bayernliga teil und spielen dann mit den ersten sechs Mannschaften aus der oberen Zwischenrunde um den Aufstieg in die Oberliga. Die Playoff-Finalisten sind für die Oberliga Süd 2020/2021 qualifiziert. Die letzten beiden Teams der unteren Runde (Abstiegsrunde) ermitteln in den Playdowns (best of 5) den Absteiger in die Landesliga. Ab 2017/18 Die 14 Mannschaften spielen eine Hauptrunde (Einfachrunde) und ermitteln den Meister der Bayernliga 2017/18. Die besten acht Teams qualifizieren sich für eine Verzahnungsrunde mit den Mannschaften von Platz 9 bis 12 der Oberliga Süd (EV Lindau, ECDC Memmingen, EHC Waldkraiburg, TEV Miesbach). Diese wird in zwei Gruppen (A u. B) à sechs Mannschaften gespielt (10 Spieltage), wobei sich die jeweils ersten vier für die Play-offs qualifizieren. Die Play-offs werden im Viertelfinale mit Best of Seven und ab dem Halbfinale mit Best of Three ausgespielt. Die besten 4 Teams (Halbfinalisten) sind für die Oberliga 2018/19 qualifiziert. Der Finalsieger ist BEV Playoff-Meister.

Die Mannschaften auf den Rängen 9 bis 14 der Bayernliga-Hauptrunde werden mit den besten 10 Teams der Bayerischen-Landesliga verzahnt und spielen in zwei Gruppen (C u. D) eine Qualifikationsrunde (Einfachrunde) aus. Die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 3 jeder Gruppe sind für die Bayernliga 2018/19 qualifiziert. 2016/17 Die 14 Mannschaften spielen eine Hin- und Rückrunde (26 Spieltage). Die besten acht Mannschaften qualifizieren sich für die Relegation mit den vier letzten der Oberliga Süd (Höchstadter EC, EV Lindau, EHC Waldkraiburg, EHV Schönheide 09). Diese wird in zwei Gruppen à sechs Mannschaften gespielt (10 Spieltage), wobei sich die jeweils ersten vier für die Play-offs qualifizieren. Die besten 4 Teams (Halbfinalisten) sind für die Oberliga 2017/18 qualifiziert. Der Finalsieger ist BEV Playoff-Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 9 bis 14 der Hauptrunde spielen eine Abstiegsrunde. Der vorletzte dieser Runde spielt mit dem Vizemeister der Landesliga Bayern um den verbleibenden Startplatz (Best-of-three). Der Letztplatzierte steigt in die Landesliga Bayern ab. 2015/16 Zur Saison 2015/16 wurde nach Erreichen der vorgesehenen Sollstärke von 14 Mannschaften der Modus im Gegensatz zur Saison 2014/15 erneut angepasst: Vorrunde Nachdem alle Mannschaften in der Vorrunde eine Einfachrunde absolvierten, wurden die Mannschaften auf Platz 1, 4, 5, 8 und 9 in die Zwischenrunde A; die Mannschaften auf Platz 2, 3, 6, 7 und 10 in die Zwischenrunde B und die Mannschaften auf Platz 11 bis 14 in die Abstiegsrunde, eingeteilt. Zwischenrunde Nach einer Einfachrunde nehmen die Mannschaften auf Platz 1 bis 4 Gruppe A und B an den Play-offs teil. Meisterschafts-Playoff Der Sieger der Meisterschafts-Play-offs, die im Viertelfinale im Modus „Best of Five“ im Halbfinale im Modus „Best of Three“ im Finale im Modus „Best of Five“ ausgetragen wurde, ist als Meister berechtigt an den Aufstiegsspielen zur Oberliga Süd teilzunehmen – falls dieser nicht zugelassen wird, ist der Vizemeister dazu berechtigt. Abstiegsrunde In der Runde, die als Doppelrunde ausgespielt wurde, wurde der sportlichen Direktabsteiger in die Landesliga und der Vorletzte, der an der Relegation mit dem Vizemeister der Landesliga teilnahm, ermittelt. Relegation In der Relegation mit der Landesliga spielte der ermittelte Teilnehmer der Bayernliga gegen den Zweitplatzierten der Landesliga im Modus „Best of Three“ um die sportliche Qualifikation für die Bayernliga 2016/17.

In der Saison 2015/16 wurde als neue Spielregel bei einem Unentschieden nach der regulären Spielzeit – wie in den oberen Spielklassen bereits üblich – eine fünfminütige Verlängerung mit jeweils maximal 4 Feldspielern nach Artikel 26 DEB-Spielordnung eingeführt. Sollte nach der Verlängerung ein Spiel immer noch unentschieden stehen, folgt anschließend das Penaltyschießen.

Mannschaften, die ihre Spiele in einem Freiluftstadion austragen, mussten bis Ende Juni 2015 ein Ausweichstadion benennen, damit bereits ab Oktober 2015 der Spielbetrieb durchgeführt werden konnten. 2014/15 Zur Saison 2014/15 war eine Reduzierung von 16 auf 14 Mannschaften vorgesehen. Da die vorgesehene Anzahl von 14 Mannschaften nicht erreicht wurde, wurde die Liga nur mit 13 Mannschaften ausgespielt. Im Gegensatz zur Saison 2013/14 wurde der Modus zur Saison 2014/15 erneut angepasst: Vorrunde Nachdem alle Mannschaften in der Vorrunde eine Doppelrunde absolvierten, wurden die Mannschaften auf Platz 1 bis 5 in die Zwischenrunde A, die Mannschaften auf Platz 6, 9, 10 und 13 in die Zwischenrunde B und die Mannschaften auf Platz 7, 8, 11 und 12 in die Zwischenrunde C eingeteilt, wo erneut eine Einfachrunde ausgespielt wurde. Zwischenrunde Die Mannschaften der Zwischenrunde A und die Sieger der Zwischenrunde B und C qualifizierten sich direkt für die Meisterschaftsplayoffs, während die Mannschaften auf Platz 2 der Gruppe B und der Gruppe C in einer Qualifikationsrunde im Modus „Best of Three“ den letzten Teilnehmer daran ausspielten – für die Verlierermannschaften war die Saison beendet. Die Mannschaften auf Platz 3 und 4 der Zwischenrunde B und C nehmen an Abstiegsplaydowns teil.Meisterschafts-Playoff Der Sieger der Meisterschafts-Play-offs, die im Viertelfinale im Modus „Best of Five“ im Halbfinale im Modus „Best of Three“ im Finale im Modus „Best of Five“ ausgetragen wurde, ist als Meister berechtigt an den Aufstiegsspielen zur Oberliga Süd teilzunehmen – falls dieser nicht zugelassen wird, ist der Vizemeister dazu berechtigt.Abstiegsplaydowns In den Abstiegsplaydowns spielten in der ersten Runde die Mannschaften auf Platz 3 überkreuz gegen die Mannschaften auf Platz 4 nach dem Modus „Best of Three“, wo bei sich die Sieger für die Bayernliga 2015/16 sportlich qualifizierten; in der zweiten Runde spielten die Verlierer aus der ersten Runde nach dem Modus „Best of Three“ gegeneinander, wobei der Sieger sich für die Bayernliga 2015/16 sportlich qualifizierte und der Verlierer an der Relegation mit der Landesliga teilnahm.