Waltraud Dietsch (geb. Birnbaum; * 26. November 1950 in Staßfurt, Sachsen-Anhalt) ist eine deutsche Leichtathletin, die – für die DDR startend – bei den Europameisterschaften 1974 in Rom die Goldmedaille mit der 4-mal-400-Meter-Staffel der DDR gewann (3:25,2 min, zusammen mit Angelika Handt, Ellen Streidt und Brigitte Rohde).

Sie startete auch bei den Europameisterschaften 1969 in Piräus und belegte dort mit der 4-mal-400-Meter-Staffel der DDR Platz fünf (3:35,2 min). 1973 gewann sie bei den Halleneuropameisterschaften in Rotterdam im 400-Meter-Lauf Bronze. Im Jahr darauf bei den Halleneuropameisterschaften in Göteborg im über 400 Meter Bronze.

Dietsch gehörte dem SC Magdeburg an und gewann 1968 den DDR-Meistertitel über 400 Meter im Freien sowie 1970 den in der Halle. In ihrer aktiven Zeit war sie 1,64 m groß und 57 kg schwer.

1974 erhielt sie den Vaterländischen Verdienstorden in Bronze.

Literatur Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft

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