Großkötz ist ein Gemeindeteil von Kötz und eine Gemarkung im schwäbischen Landkreis Günzburg in Bayern.

Lage

Das Pfarrdorf liegt beidseits des Baches Kötz, eines linken Zuflusses der Günz.

Die Gemarkung Kötz liegt im Westen des Gemeindegebiets links der Günz. Auf ihr liegt das gleichnamige Pfarrdorf.

Geschichte 1931 wurden bei Ausgrabungen zwei Kilometer nördlich von Großkötz die Grundmauern einer Villa rustica entdeckt.

Bereits im 11. Jahrhundert wird ein Hartmann de Kez erwähnt. 1312 tauschte das Kloster Neresheim seine Güter in Großkötz an das Kloster Wettenhausen. Der Besitz der Herren von Kötz ging 1408 als Lehen der Markgrafschaft Burgau an die Ulmer Patrizierfamilie Ehinger, die später als Ehinger von Balzheim in den Freiherrenstand erhoben wurden. Die Familie Ehinger behielt das Lehen bis zum Erlöschen des Geschlechtes 1743.

Die Gemeinde Großkötz hatte 1961 eine Einwohnerzahl von 1242 und 1162,08 Hektar Fläche. Sie bestand bis zum freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Großkötz und Kleinkötz zur Gemeinde Kötz am 1. Juli 1972. Einwohnerentwicklung Jahr 1840 1852 1861 1867 1871 1875 1885 1900 1925 1950 1961 1970Einwohner der Gemeinde Großkötz811814809825821812809788884129812421431Fläche der Gemeinde Großkötz in Quadratkilometern11,6411,642511,641811,683411,6208Bevölkerungsdichte der Gemeinde Großkötz in Einwohner/km²69,5067,6875,93111,10106,88Wohngebäude Gemeinde Großkötz185188182192222294

Baudenkmäler mini|Schloss Großkötz Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Großkötz Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul Schloss Großkötz

Söhne des Ortes Bruno Merk (1922–2013), Politiker (CSU) und bayerischer Innenminister

Unternehmen AL-KO Kober

Literatur

Weblinks

Gemeinde Kötz

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Günzburg Kategorie:Ort in Oberschwaben Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Günzburg) Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Gemeindeauflösung 1972 Kategorie:Kötz