mini|Die Christkönigskathedrale Katowice Das Erzbistum Katowice (, ) erstreckt sich über den Ostteil Oberschlesiens in Polen.
Geschichte Nach der Angliederung Ostoberschlesiens (die Region um Kattowitz) an Polen am 20. Juni 1922 schieden die katholischen Pfarreien dieses Gebiets und diejenigen im seit 1918 polnischen Teil des Teschener Schlesiens, das vorher zu Österreich-Ungarn gehörte, am 7. November 1922 aus dem Bistum Breslau aus. Zunächst wurde am 17. Dezember 1922 eine, dem Papst unterstellte, Apostolische Administratur eingerichtet, worauf am 28. Oktober 1925 mit der Bulle Vixdum Poloniae Unitas des Papstes Pius XI. die Gründung des Bistums Kattowitz vollzogen wurde. Gleichzeitig trat der erste Bischof August Hlond sein Amt in der, dem Erzbistum Krakau als Suffragan unterstellten, neu gegründeten Diözese an.
Am 25. März 1992 wurde das Bistum im Zuge der Reform der polnischen Bistümer in den Stand eines Erzbistums erhoben. Die Grundlage für die Reform bildete die Apostolische Konstitution Papst Johannes Pauls II., Totus tuus Poloniae populus. Seitdem bildet das neue Erzbistum Katowice eine Kirchenprovinz, der die Bistümer Gliwice und Oppeln als Suffragandiözesen zugeordnet sind.Ioannes Paulus II: Const. Apost. Totus Tuus Poloniae populus, AAS 84 (1992), n. 3, S. 1099–1112. Die Kirchenprovinz Kattowitz nimmt das Gebiet des gesamten historischen Oberschlesiens auf. Das Erzbistum wird von 1,7 Mio. Einwohnern bewohnt und Erzbischof bzw. Metropolit ist Wiktor Skworc. Die Hauptkirche der Diözese ist die Christkönigskathedrale in Kattowitz.
Seit 1993 besteht eine Partnerschaft mit dem Bistum Essen.
Ausdehnung des Erzbistums Folgende Kreise und kreisfreie Städte gehören dem Erzbistum Katowice an: Katowice Ruda Śląska Chorzów Świętochłowice Piekary Śląskie Siemianowice Śląskie Tychy Powiat Będziński Rybnik Powiat Wodzisławski Powiat Bieruńsko-Lędziński Żory Powiat Pszczyński Powiat Mikołowski Rybnik Powiat Rybnicki Jastrzębie-Zdrój
Bischöfe und Erzbischöfe seit 1925 1925–1926: August Hlond 1926–1930: Arkadiusz Lisiecki 1930–1967: Stanisław Adamski 1940–1942: Franz Strzyz (als Generalvikar) 1942–1945: Franz Wosnitza (als Generalvikar) 1952–1954: Filip Bednorz (als Kapitularvikar) 1954–1956: Jan Piskorz (als Kapitularvikar) 1967–1985: Herbert Bednorz (seit 1950 als Koadjutor) 1985–2011: Damian Zimoń (seit 1992 Erzbischof) 2011–2023: Wiktor Skworc 2023–2024: Adrian Józef Galbas SAC (dann Erzbischof von Warschau) seit 2025: Andrzej Przybylski
Weihbischöfe 1934–1937: Teofil Bromboszcz, Titularbischof von Candyba 1937–1978: Juliusz Bieniek, Titularbischof von Dascylium 1962–1992: Józef Kurpas, Titularbischof von Orisa 1970–1992: Czesław Domin, Titularbischof von Dagnum 1980–1992: Janusz Zimniak, Titularbischof von Polinianum 1988–2012: Gerard Bernacki, Titularbischof von Oppidum Consilinum 1996–2007: Piotr Libera, Titularbischof von Centuria, danach Bischof von Płock 1998–2005: Stefan Cichy, Titularbischof von Bonusta, danach Bischof von Liegnitz 2005–2013: Józef Kupny, Titularbischof von Vanariona, danach Erzbischof von Breslau
Bistumsheilige Heilige Barbara 4. Dezember Heiliger Florian 4. Mai Heiliger Hyazinth 17. August Muttergottes von Piekar
Kirchliche Einrichtungen mini|hochkant|St. Antonius in Rybnik ist die größte Kirche und hat die höchsten Kirchtürme (96 m) des Bistums
Wichtige Kirchen Im Erzbistum Katowice haben sechs Kirchen den Rang einer Die Wallfahrtskirche St. Marien und St. Bartholomäus in Piekary Śląskie (seit 1962) Die Klosterkirche St. Ludwig und Mariä Himmelfahrt in Katowice-Panewniki (seit 1974) Die Pfarrkirche St. Antonius von Padua in Rybnik (seit 1993) Die Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Pszów (seit 1997) St. Adalbert in Mikołów (seit 2008) St. Stefan und Mutter Gottes in Katowice-Bogucice (seit 2015)
Klöster Franziskanerkloster in Panewniki (1908 gegründet) Franziskanerkloster in Chorzów (1934 gegründet) Franziskanerkloster in Rybnik-Zamysłów (1983 gegründet)
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Einzelnachweise
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