(935) Clivia ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 7. September 1920 vom deutschen Astronomen Karl Wilhelm Reinmuth an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl bei einer Helligkeit von 13,5 mag entdeckt wurde.

Der Asteroid ist benannt nach der Pflanzengattung der Klivien aus der Familie der Amaryllisgewächse.

Wissenschaftliche Auswertung Aus Ergebnissen der IRAS Minor Planet Survey (IMPS) wurden 1992 erstmals Angaben zu Durchmesser und Albedo für zahlreiche Asteroiden abgeleitet, darunter auch (935) Clivia, für die damals Werte von 7,9 km bzw. 0,20 erhalten wurden.E. F. Tedesco, P. V. Noah, M. Noah, S. D. Price: The Supplemental IRAS Minor Planet Survey. In: The Astronomical Journal. Band 123, Nr. 2, 2002, S. 1056–1085, doi:10.1086/338320 (PDF; 398 kB). Eine Auswertung von Beobachtungen durch das Projekt NEOWISE im nahen Infrarot führte 2012 zu vorläufigen Werten für den Durchmesser und die Albedo im sichtbaren Bereich von 6,4 km bzw. 0,36.J. R. Masiero, A. K. Mainzer, T. Grav, J. M. Bauer, R. M. Cutri, C. Nugent, M. S. Cabrera: Preliminary Analysis of WISE/NEOWISE 3-Band Cryogenic and Post-cryogenic Observations of Main Belt Asteroids. In: The Astrophysical Journal Letters. Band 759, Nr. 1, L8, 2012, S. 1–8, doi:10.1088/2041-8205/759/1/L8 (PDF; 3,27 MB).

Photometrische Messungen des Asteroiden fanden erstmals statt am 11. März 1978 am Observatorium Kvistaberg in Schweden. Dabei konnte aber keine Veränderung der Helligkeit registriert werden.C.-I. Lagerkvist, N.-G. Sjölander: Photographic Photometry of Asteroids with Schmidt Telescopes. II. Observations of 11 Asteroids during 1977 and 1978. In: Acta Astronomica. Band 29, Nr. 3, 1979, S. 455–461, (PDF; 177 kB).

Siehe auch Liste der Asteroiden

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Astronomisches Objekt (entdeckt von Karl Wilhelm Reinmuth)