mini|Die Schulpost (Erste Ausgabe: Juli 1946) im Schulmuseum Chemnitz-Ebersdorf Die Schulpost war eine deutsche Schüler- und Jugendzeitschrift, die in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR mit Berichten zu Literatur, Weltgeschehen und naturwissenschaftlichen Themen von Juli 1946 bis Dezember 1957 erschien; anfangs im Volk und Wissen Verlag, ab 1953 im Verlag Junge Welt.Auflistung der Ausgaben, Titelbildbeispiele auf ddr-comics.de Ab 1950 wurde sie vom Zentralrat der Freien Deutschen Jugend (FDJ) herausgegeben. Mit Erscheinen der ebenfalls vom Zentralrat der FDJ herausgegebenen FRÖSI wurden die Bereiche Literatur und Naturwissenschaft stärker behandelt.
Die Schulpost wurde in einer gemeinsamen Redaktion mit der ähnlich gestalteten ABC-Zeitung hergestellt. Während sich die ABC-Zeitung an jüngere Schüler der Klassen 1 bis 4 richtete, sprach die Schulpost höhere Klassen an und hatte zum Schluss mit 32 Seiten (zzgl. Umschlag) auch den doppelten Umfang.
1958 wurde Die Schulpost in die Zeitschrift Rakete umgewandelt, später in Technikus. Diese hatte dann einen großen naturwissenschaftlichen Teil.
Pionierorganisation der DDR In Heft 4/1949 berichtete Die Schulpost unter der Überschrift Wir Jungen Pioniere erstmals über die neue Pionierorganisation der DDR:
Das Impressum in Heft 9/1950 wies erstmals aus Herausgegeben vom Zentralrat der Freien Deutschen Jugend für die Jungen Pioniere; ab Heft 7/1951 ergänzt (...) für die Jungen Pioniere und Schüler.
Erschienene Ausgaben 1946: Juli, Heft 1, bis Dezemberheft, Nr. 11. Jeweils 12 Seiten; 25 Pfennig 1947: Nr. 1 bis Nr. 14. Jeweils 12 Seiten; 25 Pfennig 1948: Nr. 1 bis Nr. 10. Jeweils 16 Seiten; 30 Pfennig 1949, 1950: Nr. 1 bis 12. Jeweils 16 Seiten. Bis Ausgabe 7/1949: 30 Pfennig, ab Nr. 8/1949: 20 Pfennig 1951, 1952: Nr. 1 bis 12. Jeweils 16 Seiten; 20 Pfennig 1953: Nr. 1 bis 12, 24 Seiten, 20 Pfennig; Doppelheft 7/8: 48 Seiten, 40 Pfennig 1954, 1955, 1956: Nr. 1 bis 12, 24 Seiten, 20 Pfennig; Doppelheft 7/8: 40 Seiten, 40 Pfennig 1957: Nr. 1 bis 12, 32 Seiten, 30 Pfennig; Doppelheft 7/8: 50 Seiten, 60 Pfennig
Chefredakteure Ab Juli 1946: Peter Schuerl Ab Nr. 9, Novemberheft 1946: Malla Naas und Kurt Egbert Ebert Ab Nr. 1/1949: Malla Naas Ab Nr. 3/1950: Malla Naas und Hannelore Sieber Ab Nr. 1/1951: Malla Naas Nr. 1/1951: Malla Naas und Hannelore Sieber Ab Nr. 5/1951: Malla Naas Ab Nr. 6/1951 bis Nr. 12/1957: Gerhard Holtz-Baumert
Einzelnachweise
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