mini|Jenny Schily (2016) Jenny Rosa Schily (* 14. Mai 1967 in West-Berlin)Kurzbiographie auf MDR.de zur Sendung MDR Kultur-Café vom 28. Juni 2016 mit Jenny Schily ist eine deutsche Schauspielerin, die sowohl für das Theater als auch für den Film arbeitet. Daneben ist sie als Sprecherin für Hörspiele tätig.

Leben Jenny Schily wurde als Tochter des Rechtsanwalts und späteren Politikers Otto Schily und dessen erster Ehefrau, der Malerin Christine Schily geb. Hellwag, geboren. Den Vornamen Jenny erhielt sie mit Bezug auf Jenny Marx, der zweite Vorname Rosa bezieht sich auf Rosa Luxemburg. Sie ist die Urenkelin des Architekten Bruno Taut. Nach einem nach zwei Semestern abgebrochenen Slawistikstudium absolvierte sie von 1991 bis 1995 eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, abgerufen am 25. September 2021.. Ihr erstes Engagement führte sie ans Staatsschauspiel Dresden, wo sie in der Titelrolle in Emilia Galotti debütierte. Danach war sie am Schauspiel Frankfurt und Ensemblemitglied am Theater am Turm. Von 2002 bis 2006 war sie an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin engagiert, 2010 und 2011 am Maxim-Gorki-Theater.

Ihre erste größere Fernsehrolle hatte sie 1996 in der Verfilmung der Lebensgeschichte von Roy Black mit dem Titel Du bist nicht allein – Die Roy Black Story als dessen Ehefrau Silke. Eine wichtige Filmarbeit war Die Stille nach dem Schuss unter der Regie von Volker Schlöndorff.

Jenny Schily ist Mutter einer Tochter und lebt in Berlin.

Filmografie

Rollen am Theater 1997: Titelrolle in Emilia Galotti von Lessing, Regie: Hasko Weber, Staatstheater Dresden 1997: Solveig in Peer Gynt von Ibsen, Regie: Robert Schuster/Tom Kühnel, Schauspiel Frankfurt 1998: Tamora in Titus Andronicus von Shakespeare, Regie: Schuster/Kühnel, Schauspiel Frankfurt 1998: Marthe und Helena in Faust I und Faust II von Goethe, Regie: Schuster/Kühnel, Schauspiel Frankfurt 2000: verschiedene in Das Kontingent, Regie: Schuster/Kühnel, Theater am Turm (TAT), Frankfurt am Main/Schaubühne Berlin 2000: Arkadina in Die Möwe von Tschechow, Regie: Frank-Patrick Steckel, TAT 2000: Iokaste und Theseus in Europa, Regie: Robert Schuster, TAT 2001: Fricka und Brünnhilde in Der Ring von Wagner, Regie: Tom Kühnel, TAT 2003: Frau Lind in Nora von Ibsen, Regie: Thomas Ostermeier, Schaubühne Berlin 2005: Der Würgeengel nach Buñuel, Regie: Thomas Ostermeier, Schaubühne Berlin 2005: Das System Electronic City, Regie: Tom Kühnel, Schaubühne Berlin 2006: Die Verstörung, Regie: Falk Richter, Schaubühne Berlin 2010: verschiedene in Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten von Christian Kracht, Regie: Armin Petras, Maxim-Gorki-TheaterSiehe hierzu die entsprechende , abgerufen am 11. September 2014. 2011: Katrina in Die Wohngemeinschaft von Christin König, Regie: die Autorin, Maxim-Gorki-TheaterSiehe hierzu die entsprechende , abgerufen am 11. September 2014.Quelle für alle Rollen ist die Agenturseite von Jenny Schily 2024/25: William Shakespeare: König Lear, Düsseldorfer Schauspielhaus (Goneril)

Audioproduktionen 2012: Dr. Chang in Jähnickes Ohr von Eva Lia Reinegger, Regie: Stefanie Lazai, Deutschlandradio Kultur 2015: Überleben eines Handlungsreisenden von Philipp Hauss, Regie: der Autor, WDR 2016: Miller in Lila und Fred, frei nach Kabale und Liebe von Cristin König, Regie: die Autorin, DKultur 2016: Beate in Galaveranstaltung. Mal zornig, mal heiter von David Zane Mairowitz, Dramaturgie: Regine Ahrem, Regie: der Autor, RBB

Publikationen mit Thomas Kürstner und Sebastian Vogel: Der Weltbaumeister und die Anderen. 28 wörtliche Windungen & Musik – Über ein Architekturschauspiel für symphonische Musik von Bruno Taut für Kammerorchester, Elektronik und imaginierte Stimme. Gebr. Mann, Berlin 2021.

Auszeichnungen 2009 Grimme-Preis für Ihr könnt euch niemals sicher sein 2017 Grimme-Preis für Dead Man Working 2017 Best Performance in a short film, 12th Vancouver Int. Women in Film Festival 2017 für Grummet 2025 Nominierung für den Deutschen Schauspielpreis in der Kategorie Beste Hauptrolle für Im Haus meiner Eltern

Weblinks

Agenturseite von Jenny Schily

Einzelnachweise Otto Schily: Die Erde eine gute Wohnung. In: Bruno Taut: Meister des farbigen Bauens in Berlin. herausgegeben vom Deutschen Werkbund Berlin e. V., Wilfried Brenne, Berlin 2008, ISBN 978-3-935455-82-4, S. 10.

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