Verrückt nach Paris ist ein Roadmovie von Pago Balke und Eike Besuden aus dem Jahr 2002.
Handlung Hilde, Philip und Karl entfliehen dem monotonen Alltag eines Bremer Wohnheimes für Menschen mit Behinderung. Zunächst planen sie nur einen Tagesausflug nach Köln, doch durch einige Verwicklungen gelangen sie schließlich nach Paris. Verfolgt vom Betreuer Enno entwickelt sich mit viel Situationskomik und Selbstironie eine lebenslustige Komödie.
Filmthema Der Film beschäftigt sich mit den Themen Wahrnehmung und Selbstdarstellung von Behinderung, Freundschaft und Liebe.
Darsteller Die Hauptdarsteller Göttsch, Kleine und Grabski sind seit Jahren im Blaumeier-Atelier, einem Bremer Projekt zur künstlerischen Arbeit mit behinderten Menschen, als Bühnenschauspieler aktiv.
Kritik
Auszeichnungen 2002: Bernhard-Wicki-Preis des Internationalen Filmfestes Emden, Aurich, Norderney 2003: Publikumspreis des Berlin & Beyond Film Festival in San Francisco 2003: Special Award der German American Chamber of Commerce in San Francisco 2004: Medienpreis Bobby der Lebenshilfe
Literatur Eike Besuden (Hrsg.): Verrückt nach Paris. Das Buch – eine Handbreit neben der Filmspur. Mit Fotografien von Olaf Schlote. Atlantik, Bremen 2003, ISBN 3-926529-58-X.
Weblinks
Auszeichnung mit dem Lebenshilfe-Medienpreis „Bobby“ archiviert in web.archive.org
Kategorie:Filmtitel 2002 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Roadmovie Kategorie:Behinderung im Film