Die Stiftung für Ökologie und Demokratie e. V. ist eine gemeinnützige Organisation, ein auf Bundesebene von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) anerkannter Träger der politischen Bildung, der sich vor allem für Umwelt und die politische Ökologie einsetzt. Ein thematischer Schwerpunkt ist die Fortentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft zu einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft. Deshalb hat die Stiftung für Ökologie und Demokratie e. V. ihren Gründungstag (12. September 1992) zum Tag der Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft erklärt. Ihr Vorsitzender ist seit ihrer Gründung der ehemalige ÖDP-Bundesvorsitzende Hans-Joachim Ritter.

Aktivitäten Zum 1. Januar 2003 hat die Stiftung die EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz (EA) gegründet, um „mit guten Partnern Projekte der Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien zu realisieren, aber auch durch Messen, Veranstaltungen und Energieberatungen die Bevölkerung zu sensibilisieren“http://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/w/ Darüber hinaus bietet sie Tagungen und Veranstaltungen an.http://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/w/veranstaltungen-2/ Die Stiftung für Ökologie und Demokratie e. V. unterstützt unter anderem den jährlich stattfindenden Marsch für das Leben in Berlin. Mehrjährige Projekte wie „KlimawandeLernen_RLP“ und „KlimawandelAnpassungsCOACH_RLP“ wurden von 2019 bis 2021 durchgeführt.https://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/T/category/projekte/

Kuratorium Mitglieder des Kuratoriums sind unter anderemhttp://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/w/kuratorium-2/:

Franz Alt, Journalist Hans Herbert von Arnim, Staatsrechtler Josef Becker, Geschäftsführer Klaus Buchner, Physiker Herbert E. Einsiedler Manfred Norbert Fisch Horst Haitzinger, Karikaturist Estelle L.A. Herlyn Thomas Holzmann, Vizepräsident des UBA a. D. Sigrid Hopf. Psychologin Günter Liesegang, Betriebswirt Hans Mangold, Arzt Rainer Matejka, Arzt Günter Nooke, Bürgerrechtler Franz Josef Radermacher , Informatiker Josef Riegler, Vizekanzler a. D. der Republik Österreich Hans-Joachim Ritter, Stadtverwaltungsrat a. D. Hans See, Politikwissenschaftler Josef Seifert, Philosoph Stefanie Seiler, Oberbürgermeisterin Michael Succow, Biologe Antoine Waechter, Politiker Beate Weber-Schuerholz, Oberbürgermeisterin a. D. Eckart Würzner, Oberbürgermeister

Verstorbene Kuratoriums-Mitglieder: Hermann Benjes Hans Christoph Binswanger Norbert Blüm, Bundesarbeitsminister Kurt Egger Heiner Geißler Enoch zu Guttenberg Ernst Gutting Heinrich von Lersner, Präsident des Umweltbundesamtes José Lutzenberger

Gestiftete Auszeichnungen Europäischer Friedenspreis Der Europäische Friedenspreis wird seit 2004 jährlich an eine Persönlichkeit der Politik vergeben, die sich in besonderer Weise um den Weltfrieden verdient gemacht hat.

Bisherige Preisträger sind: 2004: Papst Johannes Paul II. 2007: Jean-Claude Juncker, Premierminister des Großherzogtums Luxemburg und Präsident der Europäischen Kommission 2018: Michail Sergejewitsch Gorbatschow, sowjetischer Generalsekretär des ZK und Präsident 1985–1991

Umweltpreis „Goldener Baum“ Diese Auszeichnung, bestehend aus einer Urkunde und einer Anstecknadel in Form eines goldenen Baumes, wird seit 1998 jährlich an eine Persönlichkeit verliehen, die sich in den Themenfeldern Ökologie und Demokratie in ganz besonderer Weise profiliert hat. Der Preis soll ein gutes ökologisches Vorbild würdigen.

Bisherige Preisträger sind: 1999: Hans Christoph Binswanger, Hochschullehrer für ökologische Wirtschaftswissenschaft 1999: Horst Haitzinger, Karikaturist 2000: Heinrich von Lersner, ehem. Präsident des Umweltbundesamtes 2001: Michael Succow, Biologe, Landschaftsökologe 2002: Kurt Egger, Biologe, Afrikaexperte 2003: Beate Weber, Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg 2004: Ernst Gutting, kath. Theologe, Weihbischof, Buchautor 2005: Franz Alt, Journalist 2006: Klaus Buchner, Politiker, Vorsitzender der ödp 2007: Rainer Matejka, Ehrenpräsident des Deutschen Naturheilbundes 2008: Josef Riegler, ehem. Vizekanzler der Republik Österreich 2010: Heiner Geißler, ehem. Landes- und Bundesminister und CDU-Generalsekretär 2011: Hans Herbert von Arnim, Hochschullehrer, Staatsrechtler, Parteienkritiker 2012: Franz Josef Radermacher, Hochschullehrer 2013: Manfred Norbert Fisch, Hochschullehrer, Leiter des Steinbeis Transferzentrums Energie-, Gebäude- und Solartechnik, Stuttgart 2015: Hans See, von 1976 bis 1999 war Professor für Politikwissenschaft, Sozialpolitik und Wirtschaftskriminologie und Autor 2017: Klaus Töpfer, ehem. Landesumwelt- und Bundesumwelt- und -bauminister, ehem. Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms UNEP 2019: Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg

„Ökologia“-Preis Der Preis wird verliehen an Unternehmen, die ökologisch produzieren oder ökologische Produkte herstellen. Bisherige Preisträger:http://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/w/preisverleihungen/ 2002: Klemens Osika, Inhaber der Firma Osika GmbH 2003: LUWOGE, seit 2014 BASF Wohnen + Bauen, Ludwigshafen 2004: GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH, Mannheim 2005: GAG Ludwigshafen 2006: WBG Wohnungsbaugesellschaft Neustadt a. d. Weinstraße mbH 2007: geox GmbH und Bestec GmbH für das Geothermiekraftwerk Landau 2008: Klaus Becher 2009: juwi, Wörrstadt 2010: Mainau GmbH 2011: Steinbeis Transferzentrum Energie-, Gebäude- und Solartechnik, Stuttgart, und EGS-Plan 2012: Stadtwerke Speyer GmbH 2013: Alfred Theodor Ritter, Chef der Firma Paradigma und von Ritter Sport-Schokolade 2014: Gutshof Ziegelhütte, Klima-Hotel 2015: Malteser-Krankenhäuser Bonn und Köln 2016: Steber Wohnbau, Speyer 2017: Firma HIPP, vertreten durch Seniorchef Claus Hipp 2018: Biolebensmittelunternehmen Rapunzel, vertreten durch den Gründer und Geschäftsführer Joseph Wilhelm

Ökologia – Botschafterin der Ökologie Die Stiftung vergibt jährlich die Funktion der „Ökologia“. Als Botschafterin der Ökologie wird seit dem Jahre 2001 jährlich „eine Frau mit Ausstrahlung und Kompetenz als Repräsentantin der Ökologie“http://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/w/oekologia/ berufen. Die Person übergibt im Folgejahr jährlich den gleichnamigen Preis.

Bisherige Preisträgerinnen: 2001: Klaudia Martini, Umweltministerin des Landes Rheinland-Pfalz 2002: Ilka Wedekind, Abteilungsleiterin im Landesamt für Umwelt- und Naturschutz und Geologie des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2003: Beate Weber, Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg, Mitglied des Kuratoriums der Stiftung für Ökologie u. Demokratie e. V. 2004: Margit Conrad, Umweltministerin des Landes Rheinland-Pfalz 2005: Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein 2006: Angelika Zahrnt, BUND-Bundesvorsitzende 2007: Tanja Gönner, Umweltministerin des Landes Baden-Württemberg 2008: Bettina Bernadotte, Geschäftsführerin der Mainau GmbH 2009: Bärbel Dieckmann, Oberbürgermeisterin der Bundesstadt Bonn 2010: Jacqueline Kraege, Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Umweltministerium 2011: Claudia Kemfert, Professorin an der Hertie-School, Berlin und Leiterin der Abt. Energie, Verkehr, Umwelt des DIW Berlin 2012: Eveline Lemke, Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz 2013: Philippa Rath, Benediktinerin der Abtei St. Hildegard Rüdesheim-Eibingen 2014: Theresia Riedmaier, Landrätin des Landkreises Südliche Weinstraße 2015: Claudia Kaminski, Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) 2016: Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutzhttps://termindienst.pressetext.com/eventdetails/127025 2017: Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz 2018: Sabine Kauffmann, Mitgründerin und Geschäftsführerin bio verlag gmbh, Aschaffenburg (Schrot & Korn Naturkostmagazin, BioHandel) 2019: Ursula Sladek, Mitgründerin und Leiterin der EWS Elektrizitätswerke Schönau 2020: Nora Laubstein, Heilpraktikerin und Präsidentin des Deutschen Naturheilbundes 2021: Nora Laubstein, Heilpraktikerin und Präsidentin des Deutschen Naturheilbundes 2022: Estelle Herlyn, Professorin

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Einzelnachweise

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