miniatur|Tafel zur Geschichte der Gewerkschaft am Ballhof in Hannover Die Industriegewerkschaft Chemie-Papier-Keramik (IG CPK) war eine Gewerkschaft des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) mit Sitz in Hannover.
Geschichte
Die Gewerkschaft wurde 1946 in Hamburg für die damalige britischen Besatzungszone gegründet. 1948 vereinigte sie sich mit der IG CPK in der amerikanischen Besatzungszone. Ein Jahr später trat die erste Satzung der Gewerkschaft in Kraft.
Das ursprüngliche Gebäude der Hauptverwaltung in Hannover wurde 1956 nach Plänen von Friedrich Lindau erbaut, 1966 erweitert und 1995 zum Teil abgerissen und umgebaut. Im Gebäude sind drei Glasfenster von Kurt Sohns erhalten geblieben.Friedrich Lindau: Planen und Bauen der fünfziger Jahre in Hannover. Schlütersche, Hannover 1998, ISBN 3-87706-530-9, S. 111 f.
1990 hatte die IG CPK 665.000 Mitglieder. 1997 schloss sich die IG Chemie-Papier-Keramik mit der IG Bergbau und Energie (IGBE) und der Gewerkschaft Leder (GL) zur neuen und drittgrößten Gewerkschaft im DGB, IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), zusammen.
Vorsitzende der IG Chemie-Papier-Keramik 1946–1948: Otto Adler 1949–1969: Wilhelm Gefeller 1969–1982: Karl Hauenschild 1982–1995: Hermann Rappe 1995–1997: Hubertus Schmoldt
Siehe auch Fabrikarbeiterverband (Vorläuferorganisation)
Weblinks
Geschichte der IG Chemie-Papier-Keramik Quellenbestand der IG Chemie Papier Keramik im Archiv im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Einzelnachweise
Kategorie:Ehemalige Gewerkschaft (Deutschland) Kategorie:Historische Organisation (Hannover) Kategorie:Deutscher Gewerkschaftsbund Kategorie:Verbandsgründung 1948 Kategorie:Aufgelöst 1997