Das Recht auf Mobilität bezeichnet die Vorstellung, dass räumliche Mobilität ein Grund- bzw. Menschenrecht darstelle.

Philosophie Nach dieser Vorstellung entsteht eine staatliche Verantwortung, die jedem Bürger ein Mindestmaß an Mobilität garantieren muss. Eine juristische Ableitung eines Grundrechts auf Mobilität aus dem Grundgesetz hat Michael Ronellenfitsch versucht.U.a. Ronellenfitsch, Michael: Mobilität: Vom Grundbedürfnis zum Grundrecht?, DAR 1992, S. 321–325, ders.: Die Verkehrsmobilität als Grund und Menschenrecht - Betrachtungen zur "zirkulären" Mobilität in der Europäischen Union, JöR 44 (1996), 168–203

Unter Berufung auf ein Recht auf Mobilität fordern u. a. Die LinkenFraktion Die Linke. im Bundestag: ., Teile der Gewerkschaften und einige Bürgerinitiativen die Ausweitung ermäßigter Fahrpreise im Öffentlichen Personennahverkehr nach sozialen Kriterien (Sozialtickets).

Siehe auch Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen im öffentlichen Personennahverkehr Aktion Roter Punkt Kostenfreier Nahverkehr Orientierungs- und Mobilitätstraining – die alltägliche Handhabung des Weißen Langstockes durch Menschen, die blind sind und mit diesem selbständig mobil sein wollen.

Weblinks Wissenschaftliches zum Thema Nulltarif

Einzelnachweise

Kategorie:Öffentlicher Personennahverkehr Kategorie:Verkehr und Recht