Ligota Rybińska ( Ellguth-Rippin; 1937–1945 Ostfelde)) ist eine Ortschaft mit einem Schulzenamt der Landgemeinde Międzybórz im Powiat Oleśnicki der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen.

Geschichte mini|Sprachkarte aus dem Jahr 1910: Gelbe gestrichelte Linie: schlesisch-großpolnische Grenze, rosarote gestrichelte Linie: neue Grenze aus dem Jahr 1920 Die im Jahr 1787 als Ellguth Ripiner und 1845 zweisprachig als Ellguth-Ryppin, Ligota Rypińska erwähnte Ortschaft trägt einen in Schlesien verbreiteten Namen Ligota (Gnadenfrist). Das Adjektiv Rybińska ist nach dem im Osten benachbarten Dorf Rybin.

Beide Orte gehörten von 1818 bis 1920 dem schlesischen Landkreis Groß Wartenberg an. Mit dem überwiegend polnischsprachigen Ostteil des Landkreises wurde jedoch Rybin, das Dorf und das Gutsgebiet, zum 10. Januar 1920 infolge des Versailler Vertrags vom Deutschen Reich an das wiedergegründete Polen abgetreten. Das überwiegend von deutschsprachigen Lutheranern bewohnte Ellguth blieb dagegen in Deutschland als ein Grenzort. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde 1937 er zu Ostfelde umbenannt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel der Ort zur Verwaltung an Polen und erhielt die amtliche Ortsbezeichnung Ligota Rybińska. Die deutsche Bevölkerung des Orts wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, weitgehend vertrieben.

Von 1975 bis 1998 gehörte Ligota Rybińśka zur Woiwodschaft Kalisz.

Einzelnachweise

Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien Kategorie:Gmina Międzybórz Kategorie:Ort in Schlesien