Mirrors: Broken but No Dust ist ein Musikalbum von Peter Kowald und Damon Smith. Die am 28. April 2000 live in der Gallery 2310 in Oakland und am 3. Mai 2000 im Headless Budda Studio in Oakland entstandenen Aufnahmen erschienen 2001 auf Smiths Label Balance Point Acoustics.
Hintergrund Der aus der San Francisco Bay Area stammende Bassist Damon Smith – im Jahr 2000 ein aufstrebendes Talent der improvisierten Musik – hatte die Gelegenheit, im Duett mit dem deutschen Bassisten Peter Kowald aufzutreten, einem seiner wichtigsten Vorbilder und zu dieser Zeit auf einer ausgedehnten Tournee durch die Vereinigten Staaten. Der gemeinsame Auftritt fand am 28. April 2000 in Oakland (Kalifornien) statt. Das Album enthält ein halbstündiges Stück aus diesem Konzert; der übrige Teil der CD stammt aus einer Studiosession, die fünf Tage später von Myles Boisen aufgenommen wurde. Mirrors: Broken but No Dust wurde 2021 auf der Kompilation Damon Smith – Bass Duos 2000-2007 wiederveröffentlicht.
Titelliste Peter Kowald & Damon Smith – Mirrors: Broken but No Dust (Balance Point Acoustics – BPA 001) Broken Mirrors April 28th, 2000 1 15:341 Broken Mirrors April 28th, 2000 2 16:06 Reflections on April 28th, 2000 1 3:41 Reflections on April 28th, 2000 2 3:55 Reflections on April 28th, 2000 3 3:09 Reflections on April 28th, 2000 4 4:35 Reflections on April 28th, 2000 5 2:28 Reflections on April 28th, 2000 6 3:53 Reflections on April 28th, 2000 7 7.20
Die Kompositionen stammen von Peter Kowald und Damon Smith.
Rezeption François Couture verlieh dem Album in Allmusic drei Sterne und schrieb, das zweiteilige Stück „Broken Mirrors“ würde die beiden Bassisten in einem kultivierten musikalischen Dialog präsentieren. Eine bessere Stereotrennung wäre wünschenswert gewesen, um deutlicher zu hören, was jeder Einzelne zur Musik beigetragen habe, da die beiden Bässe dazu neigen, im mittleren Frequenzbereich miteinander zu verschmelzen. Dennoch handle es sich um eine gelungene Improvisation – für Kowald-Verhältnisse durchschnittlich, auch wenn es ihr ein wenig an Spannung mangle. Die sieben „Reflections“ (also die Studioaufnahmen) seien deutlich besser; die individuellen Eigenheiten träten hier stärker hervor, und die entwickelten Ideen seien kürzer und einfacher gehalten. Besonders reizvoll würden der erste und der fünfte Teil klingen. Smith würde seinem älteren Kollegen zwar sichtlich nacheifern (im letzten Stück setze er sogar seine Stimme ähnlich ein wie dieser, wenn auch eher im Sinne einer Hommage oder Pastiche), wirke jedoch keineswegs eingeschüchtert durch dessen Präsenz – was die eigentliche Gefahr bei einer solchen Konstellation gewesen wäre.
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Einzelnachweise
Kategorie:Album (Jazz) Kategorie:Album (Neue Improvisationsmusik) Kategorie:Album 2001 Kategorie:Peter Kowald Kategorie:Damon Smith