mini|hochkant|Gesamtansicht Lutherkirche und Friedhof Neuwürschnitz mini|hochkant|Lutherkirche Neuwürschnitz Die evangelische Lutherkirche im Ortsteil Neuwiese-Neuwürschnitz von Oelsnitz/Erzgeb. im Erzgebirgskreis in Sachsen gehört zur Lutherkirchgemeinde Beutha-Neuwürschnitz im Kirchenkreis Annaberg der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.

Geschichte und Architektur Die Kirche wurde in den Jahren 1925/26 nach Plänen von Paul Kranz aus Chemnitz als Zentralbau mit mächtigem verschiefertem Glockendach und Laterne erbaut. Das Zentralbauwerk ist ein ungleichseitiger Achteckbau aus unverputztem, ungeglättetem Bruchsteinmauerwerk aus Grünstein. An den vier breiten Seiten sind Anbauten angefügt: für den Chor auf der Nordseite, die Vorhalle im Süden, die Parentationshalle im Osten und den Gemeindesaal im Westen; die schmalen Seiten sind mit gestreckten Rundbogenfenstern versehen.

Der helle Zentralraum ist mit Emporen und mit einer flachen Holzdecke ausgestaltet, diese ist bemalt mit einer kreuztragenden Christusfigur inmitten des gestirnten Himmels. An der fensterlosen Nordostwand ist ein großes, in elf Felder untergliedertes Wandgemälde mit Darstellungen aus dem Leben Christi von der Geburt bis zur Auferstehung angeordnet, das von Dore Mönkemeyer-Corty aus Dresden im Jahr 1925 geschaffen wurde.

Ausstattung Altar und Kanzel sind aus schwarzem Marienberger Gneis geschaffen und übereinander in eine Altarwand mit Abendmahlsdurchgängen eingebunden. Die Gemälde seitlich des Altars stellen einen Bergmann und eine Mutter mit Kind als Porträts einheimischer Bürger dar. Das Bild ist eine moderne Umsetzung der Heiligen Familie, die 1925 von Fritz Mönkemeyer aus Dresden geschaffen wurde. An der Chorwand befindet sich ein Taufengel mit der Jahreszahl 1926, der als stehender Schalenträger aus rötlichem Lienbacher Marmor gestaltet wurde. Ein Bornkinnel im Schrein mit der Jahreszahl 1951 wurde von Dore Mönkemeyer-Corty geschaffen.

Die Orgel ist ein Werk von Jehmlich aus dem Jahr 1926 mit zwanzig Registern auf zwei Manualen und Pedal. Ferner ist noch ein Positiv der Firma Eule Orgelbau aus dem Jahr 1963 mit drei Registern auf einem Manual vorhanden.Information auf orgbase.nl

Literatur

Weblinks

Website der Kirchgemeinde Oelsnitz

Einzelnachweise

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