Latzwall ist ein bewohnter Gemeindeteil der Spreenhagen im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg.Auflistung als bewohnter Gemeindeteil im Kommunalverzeichnis Brandenburg; abgerufen am 1. August 2026 Der Wohnplatz entstand im 19. Jahrhundert als Kolonie auf der Gemarkung von Spreenhagen.

Geografische Lage Latzwall liegt nordwestlich des Gemeindezentrums an der Landstraße 23, die von Spreenhagen in nordwestlicher Richtung aus dem Gemeindegebiet führt. Im Nordwesten liegt der Wohnplatz Schlößchen und der bewohnte Gemeindeteil Neu Hartmannsdorf. Nördlich liegt der Wohnplatz Röthen und westlich der Ortsteil Spreenhagen. Die dazwischen liegenden Flächen werden vorzugsweise landwirtschaftlich genutzt und durch den Dükergraben in die Spree entwässert. Das Gelände liegt auf einer Höhe von rund .Latzwall, Brandenburgviewer, abgerufen am 1. August 2026.

Geschichte Latzwall entstand im 19. Jahrhundert als Kolonie auf der Gemarkung von Spreenhagen. Im Jahr 1858 wurde die Siedlung als Wohnhaus zu Kolonie Grenzlücher innerhalb der Landgemeinde Spreenhagen erwähnt. Seit 1861 erscheint sie unter der Bezeichnung Latzwall in den amtlichen Verzeichnissen. 1871 war Latzwall eine Kolonie der Landgemeinde Spreenhagen mit 16 Wohnhäusern und 104 Einwohnern. 1885 wurden 18 Wohngebäude gezählt. Verwaltungsmäßig gehörte Latzwall von 1849 bis 1878 zum Kreisgericht Beeskow, anschließend bis 1951 zum Amtsgerichtsbezirk Storkow.

1927 wird Latzwall als Ansiedlung bezeichnet. 1931 war Latzwall ein Wohnplatz der Landgemeinde Spreenhagen. Diese Zuordnung bestand auch nach dem Zweiten Weltkrieg fort; 1957 wird der Ort weiterhin als Wohnplatz von Spreenhagen geführt. Kirchlich war Latzwall stets nach Spreenhagen eingepfarrt.Joachim Schölzel: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil IX: Beeskow-Storkow. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1989, ISBN 3-7400-0104-6, S. 154.

Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner 1871 104 1885 114 1925 115

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Oder-Spree Kategorie:Ersterwähnung 1861 Kategorie:Geographie (Spreenhagen)