Leonhard Partheymüller (* 4. September 1849 in Marktzeuln; † 16. Januar 1939 ebenda) war ein deutscher Mühlenbesitzer und Bürgermeister sowie Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.
Leben Leonhard Partheymüller entstammte einem seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesenen oberfränkischen MüllergeschlechtGedächtnisbuch.org Familiengeschichte Partheymüller und führte in seiner Heimatgemeinde eine Kunstmühle, deren Besonderheit die neuartige Technik war. Die alten Mahlgänge mit Mühlsteinen wurden durch moderne Walzenstühle ersetzt. Damit einher ging oft das Ersetzen der alten Wasserräder durch moderne Turbinen. Er engagierte sich in der Politik, wo er Mitglied der Liberalen Vereinigung wurde. Von 1887 bis 1922 bekleidete er das Amt des Bürgermeisters in Marktzeuln. Später wurde er zum Ehrenbürgermeister ernannt.
Von 1899 bis 1904 hatte er ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt im Wahlkreis Hof.
1919 übernahm sein Sohn Georg Partheymüller, der später ebenfalls Bürgermeister war und einen Sitz im Bayerischen Senat hatte, den Mühlenbetrieb.
Öffentliche Ämter Von 1888 bis 1922 war er Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr in Marktzeuln und hatte wesentlichen Anteil an der Entwicklung des dortigen Feuerlöschwesens.Freiwillige Feuerwehr Marktzeuln Die Geschichte der Zeulner Feuerwehr
Auszeichnungen Öffentliche Belobigung durch die mittelfränkische Regierung, weil er am 1. März 1890 einen 4-jährigen Jungen unter Einsatz seines Lebens vor dem Ertrinken gerettet hatte. Kleine Silberne Denkmünze des <...?>
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 17. Wahlperiode)
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Einzelnachweise
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