Bliss ist ein Musikalbum von Régis Huby. Die im Januar und April 2025 im Studio Le Triton/AGC in Les Lilas entstandenen Aufnahmen erschienen 2025 auf dem Label Le Triton.
Hintergrund Régis Huby nahm das Album mit dem Posaunisten Samuel Blaser, dem Cellisten Clément Petit, der Bratschistin Séverine Morfin, dem Bassisten Claude Tchamitchian und dem Perkussionisten und Live-Elektroniker Michele Rabbia auf.
Zu seiner Komposition Bliss schrieb der Geiger Régis Huby in den Liner Notes des Albums: „‚Glückseligkeit… Glück in der Kontemplation. Sich Zeit nehmen, sich treiben zu lassen. Die kostbare Zeit der Langsamkeit in einer Welt genießen, die nur Geschwindigkeit preist. Sich Zeit nehmen, zu schmecken und zu atmen. Sich Zeit nehmen, die Welt um uns herum in ihren kleinsten Details zu betrachten und zu beobachten. Sich Zeit für Staunen gönnen. Heute Abend wird die Musik zwischen absoluter Horizontalität und Anklängen an Vertikalität, beinahe erstarrter Stille und ständige Bewegung oszillieren, der Klang wird letztlich unsere innere Landschaft, unsere emotionalen Bereiche offenbaren und uns in eine Trance versetzen.‘“
Titelliste Régis Huby: Bliss (Le Triton – TRI-25582) Awakening 3:54 Looking Beyond 11:02 Orange 8:07 Black 2:49 Purple 7:31 Green 2:04 Yellow 4:49 Amber 3:28 Red 6:21 Blue 3:03
Die Kompositionen stammen von Régis Huby.
Rezeption „Régis Hubys Musik nimmt den Urklang als Ausgangspunkt, um eine intime Welt zu entfalten“, meint Nicolas Dourlhès (Citizen Jazz). Mit einem Programm voller Sinnlichkeit und Eleganz, umgeben von Musikern, die sowohl die Orchesterdynamik als auch die Klangfarbe ihrer Instrumente perfekt beherrschen, würde der Geiger die Hörer einladen, eine fünfstimmige Suite zu entdecken, die, trotz ihres stetigen Flusses, eine breite Palette an Klangfarben offenbare. Mit einem feinen Gespür für Dramatik entführe der Violinist den Zuhörer in eine einfühlsame und lyrische Geschichte, die ihn mitreißen und ihm erlauben würde, sich mit Begeisterung in sie zu vertiefen.
All dies entfalte sich mit akribischer Aufmerksamkeit für die Klangfarbe und das gegenseitige Zuhören, schrieb Franck Bergerot im Jazz Magazine über die Uraufführung von Bliss. Die Ereignisse würden sich zu einer großen Erzählung, einem grandiosen Ensembleklang von unaufhaltsamer Kontinuität zusammenfügen, in der die Anmut der Unruhe nie ganz der verheißenen Glückseligkeit weiche und alle Phasen durchlaufe – vom Chaos, beinahe am Rande des Chaos, nie oder selten darüber hinaus, bis hin zur Lyrik, insbesondere wenn eine Art Hymne an die Freude erklingt. Es werde eine Art „Le sacre du printemps“ geben, unterbrochen von ungezügelten Ausbrüchen. Man glaube, das Ende sei gekommen, doch es würde etwas folgen, das manche als „überflüssig“ empfinden würden und das man, unersättlich, bereitwillig als unaufgeforderte Zugabe betrachten könnte.
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Einzelnachweise
Kategorie:Album (Jazz) Kategorie:Album 2025