rahmenlos|rechts Das Pfarramt Hauptstraße 3 beim Kloster und südlich des Mühlenkanals, in der niedersächsischen Gemeinde Wienhausen im Landkreis Celle, stammt vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Aktuell (2026) wird das Pfarrhaus zum Wohnen und als Pfarramt der evangelischen St.-Marien-Kirche genutzt.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Wienhausen).
Geschichte und Beschreibung 1221 und 1229 wurde mit dem Bau des Klosters Wienhausen begonnen. Die an die Westseite der St.-Marien-Kirche angrenzende Nonnenkirche des Klosters entstand 1330 und wurde von 1703 bis 1710 umfassend umgebaut.
Das zweigeschossige, traufständige Pfarrhaus/Pfarramt auf winkelförmigem Grundriss in Backsteinmauerwerk (EG) und Fachwerk (OG) mit verputzten Ausfachungen mit abgewinkelten, ziegelgedeckten Satteldächern, einfach vorkragend über Gebälk mit profilierten Balkenköpfen und Knaggen, wurde erst 1906 (Inschrift) gebaut. Die konvexe Südostecke hat eine Schwellinschrift, die Südwestecke eine Fachwerk-Utlucht; sie wird von einem rückwärtigen Stufengiebel hervorgehoben. Bei der östlichen Utlucht mit Balkon ist rückwärtig ebenfalls ein Stufengiebel.Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… Der stark vom Heimatstil geprägte Bau nimmt mit seine[m] neogotischen Stufengiebel Bezug auf die örtliche Klosterarchitektur.“
Weblinks
Ev.-luth. St. Marien-Kirchengemeinde Wienhausen
Einzelnachweise
Kategorie:Baudenkmal in Wienhausen Wienhausen Kategorie:Erbaut 1906 Kategorie:Bauwerk des Heimatstils in Niedersachsen Kategorie:Backsteinarchitektur Kategorie:Fachwerkhaus in Niedersachsen Wienhausen Kategorie:Bauwerk in Wienhausen Kategorie:Religion (Wienhausen)