James O’Donnell (* 1774 im County Wexford; † 28. Januar 1830 in Montreal) war ein irisch-amerikanischer Architekt in New York City und Montreal.

Biografie mini|hochkant|Notre-Dame de Montréal James O’Donnell wurde im County Wexford, Irland, als Sohn einer wohlhabenden anglo-irischen Familie von Landbesitzern geboren. Er wurde Architekt.

1812 wanderte er im Alter von 38 Jahren in die Vereinigten Staaten aus und ließ sich in New York City nieder, wo er erfolgreich als Architekt tätig war. Seine wichtigsten Werke in dieser Stadt waren das Bloomingdale Insane Asylum (1818–1821, abgerissen um 1892), der Fulton Market (1821–1822, abgerissen 1936) und die Christ & Saint Stephen's Episcopal Church (1822–1823, durch einen Brand 1847 zerstört.) O’Donnell ließ sich für sein letztes Gebäude vom Stil der Neugotik inspirieren, den er zeitlebens bevorzugte. 1817 wurde er in die American Academy of the Fine Arts in New York gewählt.

Von 1823 bis 1829 zog O’Donnell nach Montreal, um dort die Basilika Notre-Dame zu errichten.

James O’Donnell litt in den Jahren vor seinem Tod an Ödemen, und ab Juli 1829 verschlechterte sich sein Zustand. Im November diktierte er sein Testament; zu diesem Zeitpunkt beschloss er, vom Anglikanismus zum Katholizismus zu konvertieren. Er starb kurz darauf am 28. Januar 1830. Er ist die einzige Person, die in der Krypta der Basilika beigesetzt ist. O’Donnell konvertierte auf dem Sterbebett zum Katholizismus, möglicherweise weil ihm bewusst wurde, dass man ihm die Beisetzung in seiner Kirche verweigern könnte.

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Einzelnachweise

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