Doris Flück, Pseudonym für Doris Horisberger-Flückiger (* 22. August 1937 in Burgdorf) ist eine Schweizer Lyrikerin und Kunstmalerin.
Leben Doris Flück absolvierte nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit von 1955 bis 1958 eine Verwaltungslehre auf der Stadtkasse Burgdorf, wo sie bis 1963 arbeitete. Sie hat 1963 geheiratet und hat zwei Kinder. Seit 1965 wohnt sie in Bern. Sie war Vorstandsmitglied des Berner Schriftstellervereins und Mitglied des Schweizerischen PEN (Autorenverband).
Mit 35 Jahren begann sie 1972, neben ihrer Tätigkeit als Mutter zweier Kinder und Hausfrau, zu dichten und zu malen. In Düsseldorf lernte sie japanische Lyrik kennen, lernte Japanisch, bereiste Japan und beschäftigte sich mit den japanischen Gedichtformen und der Tuschmalerei. Sie bildete sich autodidaktisch an der Volkshochschule und der Kunstgewerbeschule Bern weiter. Ihre Gedichte wurden in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht.
Sie arbeitet bei ihren Aquarellen erst auf Papier, dann auf Seide, zeitweise mit der japanischen Sumi-e-Technik «in einer klaren, ruhigen Sprache der Formen, die nicht erst mühselig entschlüsselt werden wollen». Ab 1979 stellte sie in Deutschland, Österreich, Schweden und Japan sowie in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz aus. Die Ausstellung ihrer Seide-Aquarelle in München verschaffte ihr wegen ihres Beitrages zur Völkerverständigung den internationalen Orden vom grünen Adler.
Auszeichnungen 1974: Auszeichnung durch den Econ-Verlag, Düsseldorf
Schriften Jaspiaden. Gedichte. Bubenberg-Verlag, Bern 1976. Kiesel. Gedichte. Viktoria-Verlag, Ostermundigen 1979. Japanische Impressionen. D. Flück-Horisberger, 1980. Wie d Beieli us de Blueme. Öschtlechi Wysheite. Francke, Bern 1983. Sandrose. Lyrik. Adonia-Verlag, Thalwil 1987. Lichtspiel. Haiku. Adonia-Verlag, Thalwil 1987.
Literatur Die Lyrikerin und Malerin Doris Flück. In: Burgdorfer Tagblatt, Band 150, Nummer 21, 31. Januar 1980 (e-newspaperarchives.ch). Martina Fiklocki: Schreibende Frauen in der Schweiz. Ropress, Zürich 1984, S. 16. Irmel Rohrer: Kirschblüten locken ... Doris Flück, Malerin und Lyrikerin. 25. Juli 1984, zu finden im Gosteli-Archiv.
Weblinks Webseite über Doris Flück, im Internet Archive, Stand April 2023 (englisch) Literatur von und über Doris Flück im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek Publikationen von und über Doris Flück im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Doris Flück in Literapedia, Bern
Einzelnachweise
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