Kaita () ist eine Stadt (-chō) im Kreis (-gun) Aki der japanischen Präfektur (-ken) Hiroshima. Kaita liegt an der Mündung des Flusses (-gawa) Seno in die Bucht von Kaita (Kaita-wan) im Nordosten der Bucht von Hiroshima an der Seto-Inlandsee. Sie grenzt im Norden und im Süden an die Stadt (-shi) Hiroshima, deren Bezirk (-ku) Aki sie in zwei nicht zusammenhängende Teile teilt.

Geschichte Kaita bzw. Kaitaichi in der Provinz Aki war in der frühen Neuzeit eine Wegstation an der Saigoku-kaidō („Westprovinzen-Landstraße“; auch Chūgoku-kaidō, San’yō-ji u. a.), die Kyōto mit Shimonoseki und damit die Provinzen von San’yōdō verband. Bei der Einführung der modernen Gemeindeordnungen entstanden hier 1889 die „Stadt Markt Kaita“ () und das Dorf „Hinter-Kaita“ (). Letzteres wurde 1952 zur Stadt Ost-Kaita (). In der Großen Shōwa-Gebietsreform fusionierten die beiden 1956 zur Stadt Kaita.

In der Besatzungszeit war Kaita zeitweise Standort von US- und britischen bzw. Commonwealth-Besatzungstruppen.

Verkehr Am Bahnhof Kaitaichi treffen sich die San’yō-Hauptlinie und die Kure-Linie der JR Nishi-Nihon. Am Nordrand von Kaita führen die Fuchū- und Aki-Tunnel der San’yō-Shinkansen teilweise durch das Stadtgebiet.

Durch das Stadtgebiet von Kaita verlaufen die Nationalstraßen 2 längs des Senogawa und die nach Süden abzweigende Nationalstraße 31 sowie ebenfalls als Nationalstraße 2 etwas abseits des Flusses die Hiroshima-minami-dōro („Hiroshima-Süd-Straße“), die Fortsetzung der Linie 3 der Stadtautobahn Hiroshima mit den Anschlussstellen Kaita-Nishi („Kaita-West“) und -Higashi („-Ost“).

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