Kribbelake ist ein Wohnplatz der Gemeinde Spreenhagen im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg.Auflistung als Wohnplatz Gemeindeteil im Kommunalverzeichnis Brandenburg; abgerufen am 1. August 2026 Ursprünglich handelte es sich um eine Försterei im Gutsbezirk Stadtforst Fürstenwalde.
Geografische Lage Kribbelake liegt westlich von Fürstenwalde/Spree im Bereich des früheren Fürstenwalder Stadtforstes in einem ausgedehnten Waldgebiet. Der Wohnplatz entstand als Forstetablissement innerhalb der ausgedehnten Waldflächen des Stadtforstes. Westlich befindet sich der Spreenhagener Gemeindeteil Kirchhofen. Im Osten liegt der Ortsteil Braunsdorf. Das Gelände liegt auf einer Höhe von rund .Kribbelake, Brandenburgviewer, abgerufen am 1. August 2026.
Geschichte Die älteste bekannte Erwähnung des Namens findet sich bereits 1285 als Cryblake in einer Grenzbeschreibung der Stadt Fürstenwalde. Die heutige Namensform Kribbelake ist seit 1873 belegt. Siedlungsgeschichtliche Nachweise für einen bewohnten Ort liegen aus dieser Zeit nicht vor.
Kribbelake entwickelte sich als Försterei im Gutsbezirk Stadtforst Fürstenwalde. Das Forstetablissement ist auf dem Messtischblatt Spreenhagen von 1903 verzeichnet. 1871 bestand die Siedlung aus einer Försterei mit einem Wohnhaus. 1885 wird ein Forsthaus mit einem Wohngebäude genannt. Kirchlich war Kribbelake seit 1897 nach Alt Markgrafpieske eingepfarrt.
1900 wurde Kribbelake statistisch zusammen mit dem Gutsbezirk Stadtforst Fürstenwalde geführt. Der Stadtforst umfasste neben Kribbelake die Forsthäuser Buchte, Kleine Tränke und Stadtluch. Im Zuge der Auflösung der preußischen Gutsbezirke wurde der Gutsbezirk Stadtforst Fürstenwalde 1929 aufgelöst und mit der Gemeinde Braunsdorf vereinigt. Seitdem gehörte Kribbelake zum Gemeindebezirk Braunsdorf. 1927 wurde die Siedlung weiterhin als Försterei bezeichnet. 1977 bestand in Wernsdorf eine Revierförsterei Kribbelake.Joachim Schölzel: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil IX: Beeskow-Storkow. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1989, ISBN 3-7400-0104-6, S. 143.
Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner 1871 4 1885 7 1895 6 1925 13
Literatur Joachim Schölzel: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil IX: Beeskow-Storkow. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1989, ISBN 3-7400-0104-6
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Oder-Spree Kategorie:Geographie (Spreenhagen)