mini|Gretel Manser-Kupp Gretel Manser-Kupp (* 10. Februar 1910 in Fehraltorf; † 1992 in Bassersdorf) war eine Schweizer Kinderbuchautorin, Mundartdichterin, Chor- und Orchesterleiterin.
Leben Gretel Kupp wurde in Fehraltorf als Tochter eines Fabrikanten geboren. Als Kind lernte sie Geige und Klavier spielen. Sie schrieb als Zehnjährige Märchen und führte diese auf. Nach der Handelsschule in Zürich studierte sie am Konservatorium Geige und Klavier. Nach der Heirat im Jahr 1933 zog sie mit ihrem Mann nach Bassersdorf, wo sie als Klavier- und Geigenlehrerin arbeitete. Später gründete sie ein Orchester mit ihren Musikschülerinnen.
Während des Zweiten Weltkriegs begann sie nachts Bücher zu schreiben. Ihr erstes Kinderbuch erschien 1943 im Orell Füssli Verlag. Daneben schrieb sie für die Eltern-Zeitschrift und die Zeitschrift Sie und Er. Ihre Gedichte wurden vertont von Casimir Meister, Willy Hess und Hans W. Schneller. Ab 1975 wurden ihre Märchen auch auf Schallplatte und Tonkassetten veröffentlicht. Sie erzählte in Kinderstunden im Radio Märchen und war als Radio-Kindertante bekannt.
Ihre Tochter Verena Uetz-Manser ist ebenfalls Musiklehrerin, Pianistin und Autorin.
Publikationen Schriften s lieb Müetti verzellt. Gschichtli zum Vorläse. Orell Füssli, Zürich 1943. Mir säged uf. Schöni Versli für alli Fäst i Hus und Schuel. Orell Füssli, Zürich 1944. Unsern kleinen Leseratten. Schöne Geschichten für Erst- und Zweitklässler. Orell Füssli, Zürich 1944. Chumm Chindli, los! Neui Gschichtli zum Vorläse. Orell Füssli, Zürich 1948. Rund um das Rebenhaus. Geschichten für das erste Lesealter. Orell Füssli, Zürich 1962. Auf 2x2 Beinen. Hundegeschichten aus dem Rebenhaus. Orell Füssli, Zürich 1963. De Purzel und was dem luschtige Fäger alles z Sii cho isch. Orell Füssli, Zürich 1969. Gretel Manser-Kupp verzellt vo Bölehuse. Orell Füssli, Zürich 1974.
Schallplatten D Gretel Manser-Kupp verzellt Purzel Gschichte : Purzel-Liedli (gesungen) [und weitere]. EMI Records (Switzerland) 1975. 1 Schallplatte. D Gretel Manser Verzellt Neui Gschichte Vo Bölehuse. Claves 1976. 1 Schallplatte. S Lieb Müeti Verzellt. CH-Record 1979. 1 Schallplatte. Vom Päiass em Purzel sim Fründ. CH-Record 1982. 1 Schallplatte, auch erhältlich als Tonkassette. Chumm Mit Is Märliland. Teddy [ohne Jahr]. 4 Tonkassetten. Vo Taag Zu Taag. Edition Studer [ohne Jahr]. 1 Schallplatte.
Literatur
Dino Larese (Hrsg.): Schweizer Jugendschriftsteller der Gegenwart. Zollikofer, St. Gallen 1963, S. 64–66.
Astrid Steinbach: Eine Frau mit vielen Interessen. Reise in die Vergangenheit der Kinderbuchautorin Gretel Manser-Kupp. In: Dorf-Blitz 02, 2016 (online).
Weblinks
Publikationen von und über Gretel Manser-Kupp im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek Literatur von und über Gretel Manser-Kupp im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Gretel Manser-Kupp auf Discogs
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Schweiz) Kategorie:Person (Hörfunk) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1910 Kategorie:Gestorben 1992 Kategorie:Frau