Dsmitryj Wassiljewitsch Schyrmont (; * 1. März 1989 in Minsk) ist ein ehemaliger belarussischer Tennisspieler.
Karriere Schyrmont spielte zwischen 2005 und 2007 auf der ITF Junior Tour und erreichte in der Junioren-Rangliste mit Platz 72 seine höchste Notierung.
Bei den Profis spielte Schyrmont ab 2008 und zunächst vor allem auf der drittklassigen ITF Future Tour. Bis 2011 gewann er zunächst nur im Doppel seine ersten Titel. Seine erfolgreichste Zeit feierte Schyrmont anschließend von 2012 bis 2016, als er die meiste Zeit in den Top 300 der Tennisweltrangliste platziert war. Im Einzel kletterte er im Juli 2013 bis auf Rang 201, während er im Doppel bis auf Platz 281 im November desselben Jahres aufstieg. In dieser Zeit erzielte er auch Erfolge auf der ATP Challenger Tour. In Qarshi zog er 2012 aus der Qualifikation heraus in sein einziges Challenger-Endspiel seiner Karriere ein, das er gegen Igor Kunizyn verlor. Drei weitere Male stand er bis 2013 noch in einem Viertelfinale. Im Doppel erreichte er 2013 in Kasan ebenfalls sein einziges Endspiel, bei dem er im Match-Tie-Break verlor. 2013 stand Schyrmont außerdem kurz vor dem Einzug ins Hauptfeld des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon. Nach zwei glatten Siegen in der Qualifikation schied er in der letzten Runde in fünf Sätzen gegen Stéphane Robert aus. Er kam nie zu einem Einsatz auf der ATP Tour.
Die nachfolgenden Jahre musste Schyrmont wieder vermehrt bei Futures an den Start gehen, wo er von 2012 bis 2018 jedes Jahr einen Titel gewann. In Summe kam er in seiner Karriere auf je 14 Einzel- und Doppeltitel. 2018 spielte er sein letztes Profiturnier.
In der belarussischen Davis-Cup-Mannschaft kam Schyrmont von 2012 bis 2018 in zehn Begegnungen zum Einsatz. Seine Bilanz lautete 6:10.
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