Fabian Schmid (* 1989) ist ein österreichischer Investigativjournalist. Er ist leitender Redakteur für Investigativjournalismus bei der österreichischen Tageszeitung Der Standard und koordiniert dort nationale und internationale investigative Recherchen.

Beruflicher Werdegang Schmid arbeitete zunächst im Bereich Innenpolitik und Chronik des Standard. Von 2020 bis Anfang 2023 war er stellvertretender Ressortleiter für Innenpolitik und Chronik.Fabian Schmid. In: Journalismusfest Innsbruck, 2026. Im Jänner 2023 wurde er zum leitenden Redakteur Investigativ befördert und übernahm die Koordination der investigativen Berichterstattung der Redaktion.Fabian Schmid wird leitender Redakteur Investigativ beim „Standard“. In: Journalistin.at, 10. Jänner 2023.

Investigativer Journalismus Als leitender Redakteur Investigativ koordiniert Schmid nationale und internationale Recherchen des Standard.

Schmid war an der internationalen Recherche über den ehemaligen Wirecard-Manager Jan Marsalek und dessen Verbindungen nach Russland beteiligt. Das Standard-Team Jan Marchart, Laurin Lorenz und Fabian Schmid arbeitete dabei unter anderem mit dem Spiegel, dem ZDF, PBS Frontline und The Insider zusammen.

2023 arbeitete er für das internationale Rechercheprojekt Storykillers, das unter der Koordination von Forbidden Stories die globale Desinformationsindustrie untersuchte.

Öffentliche Auseinandersetzungen Im August 2023 griff die Wiener FPÖ Schmid wegen seiner Berichterstattung über Offenlegungspflichten und Nebeneinkünfte von Wiener Stadträten öffentlich an. Reporter ohne Grenzen Österreich kritisierte die Angriffe als Teil einer Entwicklung, bei der politische Akteure versuchten, einzelne Journalisten wegen kritischer Berichterstattung einzuschüchtern.

2024 befasste sich der österreichische Oberste Gerichtshof mit einem Rechtsstreit zwischen dem Standard beziehungsweise Schmid und dem Wiener FPÖ-Landesparteisekretär Michael Stumpf. Der OGH untersagte Stumpf unter anderem die Behauptung, der Standard und Schmid legten bei ihrer Berichterstattung „keinerlei Wert auf Richtigkeit“ und betrieben eine Verleumdungskampagne. Allerdings dürfe Schmid von der FPÖ als „politischer Aktivist“ bezeichnet werden.

Auszeichnungen 2025: „Team des Jahres 2025“, Medium Magazin

Einzelnachweise

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