Emanoil Panaiteanu-Bardasare (* 26. Oktober 1850 in Iași/Kreis Iași, Fürstentum Moldau; † 23. März 1935 in Iași) war ein rumänischer Maler und Kunstlehrer.

Leben Bardasare präsentierte bereits im Alter von zwölf Jahren Studienarbeiten an der Kunsthochschule seiner Heimatstadt. Von 1868 bis 1870 studierte er als Stipendiat an der Akademie der Künste in Berlin. Danach war er von 1871 bis 1875 an der Akademie der Bildenden Künste München Schüler von Carl Theodor von Piloty. Daran schloss sich ein von Minister Titu Maiorescu geförderter halbjähriger Studienaufenthalt in Italien an.

Nach dem Abschluss seiner Ausbildung unterrichtete er ab 1877 am Colegiul Național von Iași. Ab 1881 war er zunächst Lehrbeauftragter, dann Professor für Figuren- und Landschaftsmalerei an der von seinem Onkel Gheorghe Panaiteanu-Bardasare gegründeten Kunsthochschule (Școala de Arte Frumoase) der Stadt. 1901 wurde er als Nachfolger von Constantin Stahi Direktor der Kunsthochschule und der Pinakothek. Beide Positionen hatte er bis zu seiner Pensionierung 1911 inne. Er gründete die Gesellschaft Cultura artelor frumoase (Kultur der Schönen Künste), organisierte eine Ausstellung lebender Künstler in seiner Heimatstadt und war Mitglied der Künstlervereinigung Cercul Artistic.

Zu Bardasares Studenten an der Kunsthochschule zählten Künstler wie Ștefan Șoldănescu, Camil Ressu, Nicolae Tonitza, Octav Băncilă, Nutzi Acontz, Richard Hette und Otto Briese. Eigene Werke Bardasares befinden sich u. a. in den Sammlungen des Nationalen Kunstmuseums Rumäniens (Muzeul Național de Artă al României). Zu seinen Ehren wurde im Parcul Copou (Copou-Park) in Iași eine Büste aufgestellt.

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